Ein Impfschutz gegen Krebs. Eine Immunisierung gegen das humane Papillomvirus, das Gebärmutterkrebs verursacht. Seit Herbst 2006 auf dem Markt, empfohlen von Gesundheitsinstituten und medial als „Wundermittel“ bepriesen. Eine Impfung, der besonders Frauen ihr Vertrauen schenken. Doch wie sicher ist der Impfstoff Gardasil und wie sieht es mit eventuellen Impfschäden aus?
Informationen über Spätfolgen fehlen
Verschwiegen wird bei all dem Wirbel um die neu entwickelte Maßnahme gegen Krebs, dass der Impfstoff Gardasil nicht ausreichend getestet wurde. Langzeitstudien fehlen. Eine Aufklärung über Folgeschäden, die erst nach Jahren auftreten, kann heute nicht geleistet werden. Für diese Überprüfungen blieb keine Zeit. Ein Impfschutz über fünf Jahre wird gewährleistet, doch was passiert zehn Jahre nach der Injektion? Auch Nebenwirkungen werden auf dem Beipackzettel fast gänzlich ausgeschlossen, obwohl rund 60 Prozent der getesteten Probanden über Fieber, Durchfall, Muskelschmerzen klagten. Auch Kopfschmerzen, entzündliche Beckenerkrankungen und Arthritis wurden bei den derzeitigen Studien als Folge der Impfung beschrieben.
Impfung kann Gebärmutterhalskrebs nicht ganz ausschließen
Des Weiteren löst das „Wundermittel“ eine allgemeine Hysterie aus und thematisiert das humane Papillomvirus gefährlicher als es ist. Jede zweite Frau infiziert sich einmal in ihrem Leben mit dem HP-Virus, doch nicht jede zweite Frau erkrankt an Gebärmutterhalskrebs. Das Virus verschwindet meist unbemerkt nach einiger Zeit wieder aus dem Körper. Der Impfstoff Gardasil wirkt des Weiteren nur gegen zwei HP-Virustypen. Die beiden Virustypen 16 und 18, die zu 70 Prozent verantwortlich für eine Erkrankung an Gebärmutterhalskrebs sind, können so zwar ausgeschlossen werden, doch bestehen weitere Papillomvirustypen, die auch als Erreger von Krebs gelten.
Männer außen vor?
Auch bleibt das männliche Geschlecht bei dieser Vorsorge-Impfung informativ ausgeschlossen. Dabei sind häufig Männer die Träger des HP-Virus und setzen bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr den Partner einem Ansteckungsrisiko aus. Ebenfalls steigt das eigene Krebsrisiko.