Immer noch sterben jeden Winter in Deutschland zwischen 5.000 und 7.000 Menschen an den Folgen von Influenza. Vorwiegend ältere Menschen und Kinder sind von diesen Zahlen betroffen. Doch gegen Grippe gibt es eine Grippeschutzimpfung und gerade Menschen über 60 Jahre wird empfohlen, diese auch in Anspruch zu nehmen. Wenn Sie nicht zu den Risikogruppen gehören, sich allerdings auch vor der jährlichen Grippewelle schützen möchten, steht dem nichts im Wege. Gegen Grippe impfen können Sie sich bei Ihrem Hausarzt lassen. Eventuell müssen Sie allerdings die Kosten hierfür selbst übernehmen, wenn Ihre Krankenkasse dafür nicht aufkommen möchte.
Lassen Sie sich bereits im Herbst impfen
Damit die Immunität gegen den Erreger einen wirksamen Schutz bietet, sollte die Grippeschutzimpfung in den Monaten September, Oktober erfolgen, da die meisten Krankheitsfälle zwischen Dezember und April auftreten. Nach der Impfung benötigt das Immunsystem um die 14 Tage, bis es einen vollständigen Impfschutz aufbauen kann.
Jedes Jahr ein neuer Impfstoff
Allerdings muss eine Grippeschutzimpfung jedes Jahr wiederholt werden, da die ständige Veränderung der Viren immer wieder neue Erregertypen hervorbringt. Der Impfstoff wird in den Sommermonaten den aktuell zirkulierenden Erregern wieder von neuem angepasst. Somit reicht es nicht, sich einmal einer Grippeschutzimpfung zu unterziehen, man sollte dies jedes Jahr mit dem neuen Impfstoff wiederholen.
Wer sollte sich impfen lassen?
Das Robert-Koch-Institut in Berlin empfiehlt nicht nur Personen über 60 Jahre eine Grippeschutzimpfung. Chronisch Kranke, deren Immunsystem als geschwächt gilt, Menschen mit umfangreichem Publikumsverkehr oder aus dem Gesundheitswesen sollten sich gegen die Grippe impfen lassen. Kinder und Jugendliche sollten sich ebenfalls impfen lassen und auch Erwachsenen mit Herz-, Kreislauf-, Leber- oder Nierenkrankheiten kann die Impfung das Leben retten. Menschen mit Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes und auch HIV-Infizierte sollten sich ebenfalls gegen Grippe impfen lassen.