Gelbfieber Impfung - Das gefährliche Fieber durch Mückenstiche

Die Gelbfieber Impfung empfiehlt sich bei Reisen nach Afrika oder Südamerika. Die Impfung erhalten sie allerdings ausschließlich bei Tropenärzten und in Impfzentren


Gegen Gelbfieber kann man sich nur bei Tropenärzten sowie in Impfzentren impfen lassen. Die entsprechenden Adressen dafür bekommen Sie bei Ihrem Hausarzt. Unter keinen Umständen sollten Sie ein Land ohne Impfschutz bereisen, in dem die Gefahr, an Gelbfieber zu erkranken, groß ist. Denn Gelbfieber ist eine lebensbedrohliche Viruserkrankung, die durch Stechmücken übertragen wird. Besonders hoch ist die Gefahr einer Ansteckung in den tropischen Regionen Afrikas und Südamerikas. In Asien allerdings kommt das Gelbfieber bisher nicht vor.

Manche Länder fordern Impfschutz
Einige Länder bestehen sogar auf eine Gelbfieber Impfung. Möchte man in ein solches Land einreisen, benötigt man eine offizielle Impfbescheinigung, die im gelben, internationalen Impfausweis stehen muss. Ihr Hausarzt kann Ihnen Informationen darüber geben, welche Länder dieses Dokument fordern.

 

Übertragung durch Gelbfieber-Mücke
Die Übertragung der Viren erfolgt durch die Gelbfieber-Mücke. Die erste Krankheitsphase erfolgt in der Regel nach einer Inkubationszeit von drei bis acht Tagen. Es kommt zu uncharakteristischen Symptomen wie Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Übelkeit und Erbrechen. Diese klingen aber bereits nach einigen Tagen wieder ab. In der zweiten Phase des Gelbfiebers ereilt hohes Fieber den Erkrankten und es kommt zu äußeren und inneren Blutungen.

 

Keine Medikation gegen Gelbfieber
Das Gelbfieber endet in 50 % aller Fälle tödlich und es gibt derzeit kein Medikament, das bei einer Erkrankung an Gelbfieber helfen kann. Daher ist die einzige Prophylaxe gegen die Viruserkrankung die Gelbfieber Impfung. Diese hält bis zu zehn Jahren an. Auch allgemeine Maßnahmen wie Insektensprays und Moskitonetze sind in Risikogebieten sinnvoll. Man sollte sich aber nicht allein auf deren Wirkung verlassen und sich vor Reiseantritt in ein solches Gebiet gegen Gelbfieber impfen lassen.