Geldmarktfonds: Definition und Vergleich

Die Anlage in Geldmarktfonds ist die sicherste Art eine hohe Rendite zu erzielen, sie liegt deutlich höher als beim normalen Tagegeld


Wer will nicht eine hohe Rendite gepaart mit einer sicheren Anlage. Viele Anleger versuchen dies zu realisieren, doch zumeist kann man das nicht erreichen. Geldmarktfonds haben deshalb einen ganz besonderen Stellenwert bei Investoren.

Definition von Geldmarktfonds
Diese Art von Fonds sind Anlagen, die an der Börse gehandelt werden. Zumeist eignen sie sich um Geld zu parken, dass man in naher Zukunft benötigt. Diese Investitionen dauern maximal bis zu einem Jahr, sind allerdings mit einer höheren Rendite versehen als ein herkömmliches Tagegeld oder Festgeld. In manchen Fällen hat man zu Beginn einen Ausgabeaufschlag zu entrichten, der die Rendite etwas schmälert. Man bekommt jedoch am Laufzeitende schlussendlich mehr Zinsen ausbezahlt als bei den vorher erwähnten Anlagen. Um diese Anlage zeichnen zu können, benötigt man jedoch ein Depot bei der Bank um diese Fonds zu lagern, was bei manchen Kreditinstituten zu einer Gebühr führen kann.

Unterscheidungen der verschiedenen Fondsarten

Zum Einen kann man unterscheiden zwischen reinen Geldmarktfonds und zum Anderen in Cash-Fonds. Bei den reinen Geldmarktfonds, bezieht sich das Portfolio auf kurzfristige Anlagen bei der Bank und an Termingeschäften, das heißt diese Art von Fonds ist relativ sicher. Man sagt eigentlich, dass diese Art von Fonds zu 100 Prozent abgesichert ist, seit der Bankenkrise jedoch, ist man diesbezüglich vorsichtig geworden. Der Cash Fonds investiert zumindest 75 Prozent in sichere Bankguthaben. Des Weiteren ist das Portfolio noch mit geldmarktähnlichen Wertpapieren versehen. Es gibt außerdem noch geldmarktnahe Fonds die zur einen Hälfte in Geldmarktanteile investieren, die andere Hälfte wird in festverzinsliche Wertpapiere mit kurzen Laufzeiten angelegt. Im Vergleich zu den herkömmlichen Geldmarktfonds sind bei den festverzinslichen Wertpapieren jedoch die Laufzeiten nicht unter einem Jahr, sondern circa zwei bis vier Jahre lang. Weitere Vorteile der dieser Fonds sind, dass sie dank ihrer kurzen Anlagedauer von drei bis zwölf Monaten relativ geschützt sind vor der Inflation. Man hat außerdem die Möglichkeit jederzeit an das Geld heranzukommen, ähnlich wie beim Tagegeld. Geldmarktfonds werden an der Börse gehandelt und werden somit von professionellen Managern verwaltet. Anders als beim Tagegeld kann man bei dieser Art von Fonds auch einen Teilbetrag verkaufen und den Rest behalten, beim normalen Tagegeld das die Banken anbieten, hat man einen gewissen Mindestanlagebetrag der nicht unterschritten werden darf, ansonsten ist der Zinsertrag weg.