Gerstenkorn - Rotlichtbestrahlung hilft

Die Entstehung von Gesternkörnern erfolgt über eine bakterielle Infektion. Besonders gefährdet sind Menschen mit einem geschwächten Immunsystem oder zuckerkranke Menschen


Das Gerstenkorn, auch Hordeolum genannt, ist eine akute Eiteransammlung in den Liddrüsen des Auges. Bei einem Gerstenkorn handelt es sich um eine durch Bakterien hervorgerufene Infektion.

Diagnose beim Arzt
Der Arzt unterscheidet hier zwei Arten. Das Hordeolum internum, diese Form des Gerstenkorns ist eine eitrige Entzündung an der Lidinnenseite des Auges, und ist unter Umständen nicht sichtbar, und das Hordeolum externum, diese Art des Gerstenkorns macht sich durch eine Entzündung der Talgdrüsen und der Schweißdrüsen im Bereich der Lidkante oder der Wimpern bemerkbar. Das Gerstenkorn wird meist nur durch einen geübten Blick des Augenarztes festgestellt. Nur wenn es nicht sofort sichtbar ist, dreht der Arzt das Lid nach oben, um so das Gerstenkorn in Augenschein nehmen zu können. 

Ursachen und Verlauf
Das Gerstenkorn wird in der Regel durch Bakterien hervorgerufen. Besonders immun geschwächte oder zuckerkranke Menschen sind vom Gerstenkorn betroffen. Ist Diabetes noch nicht diagnostiziert worden, tritt aber sehr häufig ein Gerstenkorn auf, so sollte man von seinem Arzt Diabetes ausschließen lassen. In den meisten Fällen beginnt ein Gerstenkorn mit einer Rötung und später begleitet eine druckschmerzhafte Schwellung der betroffenen Stelle vom Auge das Krankheitsbild. Manchmal wird bei einem Gerstenkorn auch die Bindehaut in Mitleidenschaft gezogen. Nach der Schwellung bildet sich eine kleine Eiteransammlung, die auch spannen kann. Normalerweise platzt das Gerstenkorn dann nach ein paar Tagen von selbst auf und die Entzündung heilt ab. Sehr selten, bei sehr schweren Verläufen eines Gerstenkorns, können noch Symptome wie allgemeines Krankheitsgefühl, Fieber oder angeschwollene Lymphknoten hinzukommen.
Lesen Sie mehr über die Ursachen eines Gesternkorns.

Behandlung
Normalerweise wird ein Gerstenkorn nicht behandelt, da es ja von allein aufplatzt und abheilt. Nur um das Abheilen der Entzündung zu beschleunigen, kann man sich einer trockener Wärme durch beispielsweise Rotlichtbestrahlung Abhilfe verschaffen. Manchmal verschreiben Augenärzte auch antibiotische Augentropfen oder –salben. Diese werden dann lokal, also direkt an der betroffenen Stelle aufgetragen. Sollte das Gerstenkorn nicht von allein aufplatzen, kann man es auch von einem Augenarzt unter sterilen Bedingungen öffnen lassen. Dieser Eingriff sollte nur unter sterilen Bedingungen durchgeführt werden, da sonst die Gefahr besteht, dass sich langwierige Entzündungen bilden. Weitere Informationen zur Behandlung eines Gerstenkorns finden Sie nachfolgend.

Überprüfen Sie, ob es sich bei der Schwellung nicht doch um ein Hagelkorn handelt. Lesen Sie unsere Informationen zur Unterscheidung zwischen einem Gerstenkorn und einem Hagelkorn.