Geschirrspülmittel selber machen

Geschirrspülmittel in Eigenproduktion: Sie bestehen aus einer Basiscreme, einem Emulgator und Zutaten, die man nach Belieben selbst hinzufügt. Das sind in erster Linie Duftstoffe.


Geschirrspülmittel selbst herstellen es ist nicht nur kostengünstig und hilft der Umwelt, es macht auch Spaß, eigene Rezeptmischungen zu kreieren. Viele erinnern sich sicher noch an das Waschen und Spülen nach dem Baukastenprinzip: Was einst von Jean Pütz in seiner Hobbythek begonnen wurde und damals zum Teil Erstaunen hervorrief, ist heute selbstverständlich und wird von vielen Menschen praktiziert.  Wer sein Geschirrspülmittel selbst herstellt, schont nicht nur die eigene Haushaltskasse, sondern auch das Grundwasser. Für selbstgemachte Geschirrspülmittel gibt es viele Varianten, doch die Grundelemente sind immer ähnlich.

Wirksame Rezepte für selbstgemachte Geschirrspülmittel
1. Ein einfach herzustellendes Rezept basiert auf Natron und Schmierseife. Dazu mischt man einen Teelöffel Natron mit 80 ml Flüssigseife, 500 ml warmen Wasser und für den Duft etwa 15 bis 20 Tropfen ätherisches Öl nach Belieben.
2. Ein weiterer Spülbalsam nach Omas Hausrezept eignet sich für das Spülen von Hand und kann auch in größeren Mengen hergestellt werden.
Benötigt werden 80 g Schmierseife, 80 ml destilliertes Wasser, 40 ml Tween 80 und für den Duft der Saft einer halben Zitrone.
Seife, Wasser und Tween werden in eine Schüssel geben und gerührt, bis eine glatte Creme entstanden ist. Für knapp einen Liter Spülwasser braucht man 1 EL Creme. Statt des Zitronensaftes können auch ein paar Tropfen Duftöl der Lieblingsrichtung beigemischt werden.

Nicht alles, das sich selbst herstellen lässt, ist auch biologisch rein
Nachteile der Basiscreme Tween 80 (eigentlich Polysorbat 80): Sie wird als Emulgator benutzt wird, stammt aus den 70er Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts und beruht auf Erdölbasis. Nach modernen Erkenntnissen ist sie weniger empfehlenswert, wird aber noch von vielen Herstellern benutzt. Auch heute kommt Polysorbat 80 hauptsächlich bei eigelegten Speisen, aber auch in Speiseeis zum Einsatz. Im beliebten cremigen Eis sorgt dieser Stoff nämlich dafür, dass es auch bei höheren Temperaturen seine Form und Konsistenz behält.  Die bekannte Basiscreme Cremaba hingegen kann nicht mit üblichen Basiscremes verglichen werden. Sie ist völlig natürlich und enthält keine Emulgatoren oder Stabilisatoren, ist frei von Mineralölen, Silikonen und Farb- und Konservierungsstoffen. Sie wird besonders als Basis für Kosmetika verwendet.