Geschwollene Beine in der Schwangerschaft

Viele Frauen haben in der Schwangerschaft geschwollene Beine. Abhilfe schafft wieder Erwarten viel Trinken.


Die meisten werdenden Mütter werden es kennen, während der Schwangerschaft leidet man häufig unter Wassereinlagerungen in Füßen und Beinen und hat geschwollene Beine. Und gerade wenn man sowieso ein paar Kilo mehr mit sicher herumschleppen muss, ist das keine angenehme Sache. Hat man erst einmal irgendwo seine Schuhe ausgezogen, kann es sein, dass man es hinterher nicht mehr schafft, sie wieder anzuziehen. Was bleibt? Barfuß gehen? Oder vielleicht gleich in Badelatschen loswatscheln? Das macht sich bei einem wichtigen Geschäftstermin nicht ganz so gut.

Woher kommen geschwollene Beine in der Schwangerschaft?
Der Körper vollbringt in dieser Zeit wahre Höchstleistungen, schließlich wird ein komplettes Menschlein fertiggestellt. Während der Schwangerschaft wird eine hohe Menge weiblicher Hormone ausgeschüttet, die unter anderem das Bindegewebe insbesondere in der Gebärmutter lockern sollen. Schließlich soll ja für das Heranwachsende auch ausreichend Platz im Bauch geschaffen werden. Der Körper unterscheidet aber bei der Lockerung des Gewebes nicht, ob es an dieser Stelle überhaupt erforderlich ist. Und so werden die Venenwände weich und das strömende Blut kann nicht mehr richtig unter Kontrolle gebracht und reguliert werden.

Was kann man gegen geschwollene Beine in der Schwangerschaft tun?
Auch wenn es sich auf den ersten Blick nicht logisch anhört, man sollte ausreichend trinken. Entwässernde Tees, Medikamente und Lebensmittel sollten vermieden werden. Dadurch wird das Blut verdickt. Hat man geschwollene Beine, sollte man so oft wie möglich Beine und Füße hochlegen, und zwar höher als das Herz. Deswegen ist es sinnvoll, sich auf den Boden zu legen und die Beine an der Wand hochzulegen. Es soll nicht in einer komplizierten Yogaübung ausarten, sondern nur dafür sorgen, dass die schmerzenden Beine entlastet werden. Wenn man viel sitzt, sollte man die Beine zwischendurch immer ausstrecken um die Venen wieder zu aktivieren. Im Sommer schafft auch ein Fußbad in kühlem Wasser Abkühlung. Aber auch körperliche Aktivitäten sind sinnvoll. Radfahren, Spazierengehen, Schwimmen – das alles fördert die Funktion der Venen. Es sind auch spezielle Cremes erhältlich, die, wenn man unter geschwollenen Beinen in der Schwangerschaft leidet, Abhilfe schaffen. Sie fördern die Durchblutung und ein Frischgel kann zusätzllich gerade im Sommer für eine angenehme Abkühlung sorgen. Und wenn Sie das Kleine erstmal in den Armen halten, dann sind die Tage, in denen man sich als kleiner Elefant fühlte doch sofort vergessen.