Gesichtspeeling selber machen

Ein wohltuendes Gesichtspeeling, das das Ablösen der oberen Hautschichten bewirkt, kann man sehr einfach und effektiv selbst herstellen.


Wenn wir die lange Geschichte der pflegenden Kosmetik zurückverfolgen, stellen wir fest, dass bereits die alten Ägypter ihrer Haut ein Gesichtspeeling aus einem Gemisch von feinen Sandkörnern und Wasser gönnten. Diese effektvolle Behandlung ist bis in unsere Zeit erhalten geblieben, allerdings haben sich die „Zutaten“ dazu etwas verändert. Unsere Haut ist tagtäglich zahlreichen Einflüssen wie Luftverschmutzung, Stress, Trockenheit, Schweiß oder Witterungseinflüssen ausgesetzt.  Dadurch wird die Haut mehr oder weniger intensiv belastet, was ohne ein spezielles Gesichtspeeling leicht zu schlechtem Teint, Pigmentanomalien, Unreinheiten oder zur Verhornung führen kann.

Das Gesichtspeeling und seine Wirkung
Empfehlenswert ist mindestens eine Peeling-Behandlung pro Woche. Natürlich hält der Handel zahllose Peelingprodukte bereit, dennoch gibt es eine kostengünstige und schonende Alternative, die man ohne chemische Zusätze kinderleicht selbst herstellen kann. Wenn man die selbst hergestellten Mixturen nun mit einem Schwamm oder den Fingern leicht in die Haut einmassiert und einige Minuten einwirken lässt, erhält man ein äußerst erstaunliches Resultat. Nachdem das Gesichtspeeling nämlich mit lauwarmem Wasser gründlich abgespült ist, tritt eine gepflegte, seidige und frische Haut zutage.

Gesichtspeeling für verschiedene Hauttypen
So verschieden wie die Menschen selbst, so unterschiedlich sind auch ihre Hauttypen. Hier unterscheiden wir beispielsweise unreine und fettige Haut, Mischhaut, normale Haut, trockene oder gar sehr trockene Haut sowie empfindliche und auch anspruchsvolle Haut. Jede dieser besonderen Hauttypen beansprucht eine ganz eigene kosmetische Behandlung, um sich rundum wohlzufühlen. Eine Pflege, die nicht auf den Typ abgestimmt ist, bleibt dagegen wirkungslos. Das trifft natürlich auch auf das Gesichtspeeling zu, keine Frage. Wer hier tendenziell zu unreiner Haut neigt, sollte sich wöchentlich ein Hefe-Milch-Peeling gönnen. Hierzu wird etwas Milch und ein halbes Stück Backhefe erwärmt. Hat sich die Hefe nun vollständig aufgelöst, fügt man noch einen Esslöffel Leinsamen hinzu. Die daraus entstehende Masse wird anschließend mit kreisenden Bewegungen in die Haut einmassiert. Nachdem diese nach einiger Zeit leicht angetrocknet ist, kann sie mit viel lauwarmem Wasser wieder abgespült werden. Für Menschen mit großporiger Haut eignet sich allerdings eher ein Gesichtspeeling aus Quark und Honig, während trockene Haut positiv auf ein Mandel-Joghurt-Peeling reagiert. Der absolute Klassiker unter den Peelings ist allerdings eine Mischung aus zwei Esslöffeln Weizenkleie, etwa einem Achtel Liter Wasser und einem Spritzer Olivenöl. Nach nur fünf Minuten Massage und Einwirkzeit fühlt sich die Haut seidenweich, frisch und erholt an. Dieses Peeling zeichnet sich zusätzlich durch eine hohe Heilwirkung aus.