Gesichtspeeling: Verschmutzungen und tote Hautschuppen sanft entfernen

Mit einem Gesichtspeeling können tote Hautschüppchen leicht entfernt werden.


Bereits im alten Ägypten waren oberflächliche Peelings gang und gäbe. Tierische Öle, Salze und Alabaster wurden verwendet, um die Haut zu schälen. Später setzte man verstärkt auf Mixturen, die aus Schwefel, Salz und Sand bestanden. In türkischen Hamams (Badehaus) kommen die Gäste noch heute in den Genuss eines Ganzkörperpeelings, das mit einem Handschuh aus Ziegenhaar durchgeführt wird. In Europa wurde diese Methode erst in den 60ern so richtig populär.

Funktion eines Peelings
Ein Peeling ist nichts anderes als eine porentiefe Reinigung der Haut mit Mikropartikeln, beispielsweise geriebene Fruchtkerne oder mineralische Granulate, die sanft Verschmutzungen und tote Hautschuppen von der Hautoberfläche entfernen. Bei einem mechanischen Gesichtspeeling, wie es täglich Millionen Frauen durchführen, wird die oberste Hornschicht der Haut entfernt, sodass ein frischeres und strahlenderes Aussehen erreicht wird. Zugleich wird die Haut nach einem Peeling aufnahmefähiger für nachfolgende Pflegebehandlungen.

Wann sollten Sie ein Peeling durchführen?
Ein Peeling empfiehlt sich immer dann, wenn Sie mit Ihrem Hautbild nicht zufrieden sind. Schlechter, fahler Teint, Hautunreinheiten und vergrößerte Poren sowie kleine Fältchen sind nur einige der Gründe, es einmal mit einem Peeling zu versuchen. Bereits nach der ersten Anwendung kommt unter einer grauen Gesichtshaut ein rosig strahlender Teint zum Vorschein.

So gehts
Zunächst waschen Sie Ihr Gesicht gründlich mit klarem Wasser. Zur Peelinganwendung sollte es noch leicht feucht sein. Nun massieren Sie das Produkt Ihrer Wahl mit sanften kreisenden Bewegungen aufs Gesicht auf. Die Augen- und Mundpartie müssen Sie jedoch auslassen, da hier die Haut so dünn ist, dass sie durch die Mikropartikel verletzt werden könnte. Mit einem Waschlappen gelingt das Auftragen meist noch besser als mit bloßen Händen. Nach der auf der Packung angegebenen Einwirkzeit waschen Sie das Peeling mit lauwarmem Wasser gründlich ab.

Um Ihre Haut nicht auszutrocknen, sollte ein Peeling höchstens ein- bis zweimal die Woche angewendet werden.

Gesichtspeeling selbst machen
Mit einigen wenigen Zutaten aus dem Schönheitssalon Küche lässt sich ein effektives Peeling ganz schnell selbst herstellen. Wirksame Zutaten sind beispielsweise Kaffeesatz, Salz, Öle, Tonerde sowie geriebene Aprikosen- und Pfirsich- oder Mandelkerne.

Rezept für einfaches Zucker-Öl-Peeling
Hierfür werden einfach ein paar Löffel Zucker, im Idealfall haben Sie Rohrzucker, und einige Spritzer Olivenöl miteinander verrührt. Danach wie ein gewöhnliches Peeling anwenden.

Salz-Milch-Peeling
Statt Küchensalz sollte für dieses Peeling Totes-Meer-Salz verwendet werden, da dieses mehr Nährstoffe aufweist. Das Salz mit Milch verrrühren, bis eine streichfähige Konsistenz entsteht. Das Peeling mit sanften streichenden Bewegungen auftragen.

Bedenkenlos anwendbar?
In Einzelfällen kann ein Peeling zu allergischen Reaktionen sowie Juckreiz und Brennen führen. Menschen mit empfindlicher Haut sollten deshalb beim Kauf darauf achten, dass keine Duft- oder Farbstoffe enthalten sind. Haben Sie Besenreiser im Gesicht, müssen Sie leider gänzlich auf ein Peeling verzichten, denn dieses verstärkt die Bildung der blauroten Äderchen.