Gespensterpflanze - Pflege und Standort

Die Gespensterpflanze ist eine außergewöhnliche Zimmerpflanze, die wunderschöne Blüten und Blätter hat.


Die Gespensterpflanze wird auch Pfeifenblume genannt und stammt ursprünglich aus Mittel- und Südamerika. Die Hauptblütezeit der Pflanze liegt in den Monaten Juli bis September. Blumenliebhaber schätzen diese Pflanze, da sie besonders schöne herzförmige Blätter und sehr ungewöhnlich geformte Blüten hervorbringt. Zudem ist sich recht einfach zu pflegen. Der Duft der Blüten ist sehr stark und lockt damit die Insekten in Scharen an. In den Blüten sind kleine Härchen, die somit jedes Insekt festhalten, wenn es einmal in eine Blüte gelangt ist.

Wie pflegt man die Gespensterpflanze?
Die Gespensterpflanze kann sowohl in der Wohnung als auch im Freien kultiviert werden. Allerdings möchte sie keine direkte Sonnenbestrahlung. Bei einem Platz im Freien sollte die Pflanze zusätzlich windgeschützt stehen. Zum Überwintern genügt der Gespensterpflanze ein heller und kühler Raum mit einer Temperatur von zehn bis fünfzehn Grad. Die Pflanze wird in humusreiches Substrat gepflanzt, wobei aber keine reine Komposterde genutzt werden darf, denn hier ist die Nährstoffdichte zu hoch. Gießen sollte man die Pflanze nur mit kalkarmem Wasser. Regenwasser ist hier sogar vorzuziehen. Das Substrat sollte immer feucht gehalten werden, allerdings auch nicht zu nass sein, denn sonst würden die Wurzeln absterben. In der Wachstumsphase, also im Frühjahr und Sommer, sollte alle 14 Tage gedüngt werden. Ideal ist ein Rankgitter zum Wachsen der Pflanze.

Schädlinge und Krankheiten bei der Gespensterpflanze

Ist die Raumluft zu trocken, dann kann die Gespensterpflanze sehr schnell Spinnmilben oder auch Blattläuse bekommen. Hier hilft entweder das Abwaschen der Blätter mit einer Seifenlauge oder das Einsprühen mit einem Insektizid aus dem Handel. Werden dagegen die Blätter der Pflanze braun und fallen ab, dann deutet dies auf zu trockene Raumluft hin. Die Pflanze sollte daher immer regelmäßig eingesprüht werden. Bei der Pflanze fallen im Winter oftmals die Blätter ab. Dies ist aber kein Zeichen von einer Krankheit. Im Frühjahr treibt die Pflanze wieder neu aus. Durch Stecklinge kann die Pflanze vermehrt werden. Dazu setzt man die Stecklinge in einen eigenen Topf mit Erde. Schon kurzer Zeit sind die kleinen Pflanzen bewurzelt und können weiter kultiviert werden. Eine Vermehrung ist auch durch Samen möglich. Hierzu sollten aber nur frische Samen verwendet werden, die in einer Pflanzschale vorkeimen müssen. Die Erde muss hier stets feucht genug sein. Darf aber auch keine Staunässe aufzeigen, sonst faulen die kleinen Pflänzchen sehr schnell.