Gesund wohnen: Wohnraumharmonisierung mit Geomantie

Gemäß des Feng Shui Prinzips wird in der Geomantie versucht, eine harmonische und gesunde Wohnumgebung zu schaffen.


Wer an Erdstrahlen glaubt und meint, durch diese in seiner Lebensqualität behindert zu sein, muss etwas unternehmen. Geologische Phänomene lassen sich mithilfe geeigneter Hilfsmittel aufspüren. Anschließend werden die Energiezentren des Hauses mit bestimmten Mitteln gestärkt.

Geopathien ausfindig machen
Zu den bekanntesten Hilfsmitteln, um Wasseradern, Elektrosmog und Co. entdecken zu können, gehören die Wünschelrute (Zirkelantenne) und das Pendel. Bei beiden handelt es sich nicht, wie oft fälschlicherweise angenommen wird, um Messinstrumente, sondern um Hilfsmittel, mit denen der Rutengänger seine eigene Körperreaktionen sichtbar machen kann. Um Fehlmessungen auszuschließen, muss das Haus absolut ruhig sein, denn oft genügt schon ein Windzug oder ein störendes Geräusch, um die Rute zum Ausschlagen zu bringen.

Geomantie und Geopunktur: Wohnraumbalancierung
Unter Geomantie versteht man eine Jahrhunderte alte Methode des Hellsehens, die arabischen Ursprungs ist. Sinngemäß übersetzt kann man sie als “Weissagung aus der Erde“ betrachten. Die ursprüngliche Form ist verschwunden und wurde durch eine westliche Variante ersetzt. Bei der Geomantie geht es darum, die Identität eines Lebensraums, einer Landschaft oder Ortes zu erfassen und diese gegebenenfalls durch verschiedene Gestaltungsmaßnahmen zu verändern und positiv zu gestalten. Somit soll die Grundlage für ein harmonisches und gesundes Wohnen gelegt werden. In dieser Idee ähnelt die Geomantie stark dem Feng Shui.
Eine Möglichkeit, die Erdstrahlen positiv zu beeinflussen, ist die Geopunktur, diese soll Impulse geben, um so die Selbstheilungskräfte der Natur anzuregen. Auf kritische Punkte werden beispielsweise sogenannte Lithopunktursteine gelegt.

Schlafplatz frei von Störzonen
Naturheilkundler gehen davon aus, dass geopathische Einflüsse, etwa die berühmten Wasseradern, für allerlei Beschwerden sorgen können. Besonders am Schlaf- und Arbeitsplatz sollte deshalb Ausschau nach störenden Einflüssen gehalten werden, denn hier verbringen wir den Großteil des Tages. Dem Schlafplatz kommt hierbei eine besondere Rolle zu. Während wir schlafen, regeneriert sich der Körper. Liegen wir auf einer Störzone, setzt das kurz oder lang unsere Widerstandskräfte herab, wir werden anfälliger für alle möglichen Krankheiten – so die Ansicht der Erd-Experten. Hinweise für einen gestörten Schlafplatz können ständige Müdigkeit trotz ausreichender Schlafdauer, Unwohlsein im eigenen Bett aber hervorragender Schlaf etwa im Urlaub, oder hartnäckige Verspannungen nach dem Aufwachen sein. Nachdem alle anderen Ursachen wie eine schlechte Matratze, Stress oder Schadstoffe ausgemerzt wurden und der Schlaf noch immer wenig erholsam ist, sollte man gegebenenfalls einen Geomantologen oder Geopathologen beauftragen. Auch radiästhetische Energie-Berater bieten ihre Hilfe an, wenn es um mögliche Störzonen geht.