Gesundheitstrainer werden - Inhalt und Ablauf der Ausbildung

Fitness und Gesundheit sind Werte, die in der heutigen Gesellschaft immer wichtiger erscheinen, weshalb es äußerst zukunftsorientiert ist, wenn man Gesundheitstrainer werden möchte.


Heutzutage sollte man sich an den gegebenen Trends orientieren, wenn man in den Arbeitsmarkt einsteigt. Das bedeutet, dass es sinnvoll ist, seinen Beruf so zu wählen, dass dieser ausbaufähig und zukunftssicher ist. Besonders Sport, Bewegung und Wohlbefinden sind in den letzten Jahren noch wichtiger geworden. Auch in naher und fernerer Zukunft zeichnet sich diesbezüglich keine Trendwende ab. Wer einen sicheren Job haben möchte, kann daher Gesundheitstrainer werden.

Voraussetzungen und Ausbildungsdauer

  • Wer Gesundheitstrainer werden möchte, benötigt eine gewisse Vorqualifikation. So muss man das Mindestalter von 18 Jahren erreicht und einen Schulabschluss (Hauptschule, Realschule, Gymnasium) haben.
  • Zudem ist ein ausgeprägtes Interesse an Sport beziehungsweise Fitness, aber auch am Umgang mit anderen Menschen wichtig. In manchen Fällen wird auch der Besitz einer Fitness C-Lizenz gefordert oder es müssen nachweisbare Grundkenntnisse bestehen.
  • Der Beruf des Gesundheitstrainers kann an verschiedenen Instituten in Deutschland erlernt werden. Die Ausbildung dauert je nach Anbieter zwölf bis 36 Monate.

Aufbau der Ausbildung

  • In der Regel arbeiten die Auszubildenden neben dem Lehrgang in Vollzeit in einem Fitnessstudio oder Gesundheitsinstitut. So können während der Arbeitszeit generelle Inhalte vermittelt werden. Spezifisches Wissen erarbeiten sich die Teilnehmer anhand fachbezogener Unterlagen, die ihnen in elektronischer Form, über das Internet oder auf Papier bereitgestellt werden.
  • Zudem finden Präsenzveranstaltungen statt. Hier kommen die Auszubildenden für einen bestimmten Zeitraum zusammen und erhalten Unterricht von ausgebildeten Fachleuten. Dazu gehören sowohl die praktische Anwendung von Wissen wie auch die Vermittlung theoretischer Inhalte.
  • Diese Präsenzphasen können variieren, sodass sie zum Beispiel jedes Wochenende stattfinden könnten, aber auch an einigen Abenden in der Woche oder als Blockseminare an mehreren Tagen hintereinander. Da hier wichtiges Wissen an die Auszubildenden herangetragen wird, herrscht auf den Präsenzveranstaltungen Anwesenheitspflicht.
  • Die Abschlussprüfung umfasst meist theoretische und praktische Teile. Durch sie erwirbt man schließlich die Berufsbezeichnung Gesundheitstrainer.

Gesundheitstrainer werden: Ausbildungsinhalte

  • Während der Ausbildung werden fundierte Kenntnisse über die Bereiche Gesundheit, Fitness und Bewegungstherapie, aber auch spezielle pädagogische Fähigkeiten und Methoden vermittelt. So sind Personen, die Gesundheitstrainer werden, dazu befähigt, andere Menschen auf medizinisch korrekte Weise bei einem Training oder einer Maßnahme zur Regeneration zu leiten und zu begleiten.
  • Hierfür wird Wissen aus den Bereichen Geräteübungen, Dehnung sowie Kraft-, Ausdauer- und Koordinationstraining vermittelt. Auch allgemeine Bewegungs- und Trainingslehre sowie die Anatomie und Physiologie des Menschen gehören mit zu den Ausbildungsinhalten. Ebenso wird dem angehenden Gesundheitstrainer beigebracht, spezielle Testverfahren für das Gesundheitstraining anzuwenden und auszuwerten.
  • Wer Gesundheitstrainer werden möchte, kann sich demnach auf eine breit gefächerte und gut untermauerte Ausbildung freuen. Der erfolgreiche Abschluss eröffnet Zukunftschancen.