Welche Voraussetzngen Sie erfüllen müssen, um Gesundheitstrainer werden zu können und welche Inhalte und Schwerpunkte die gesamte Ausbildung umfasst.
Wer Gesundheitstrainer werden möchte, hat sich für einen Beruf mit Zukunft und Perspektive entschieden, denn gerade in der heutigen Zeit, in der die Belastung des Menschen im Berufsleben immer mehr zunimmt, besteht der Bedarf nach qualifizierten Kräften, die Rehamaßnahmen und Fitnessprogramme leiten können. Wie Sie Gesundheitstrainer werden und welche Voraussetzungen es zu erfüllen gibt, erfahren Sie in den folgenden Abschnitten.
Voraussetzungen um Gesundheitstrainer werden zu können
- Der Gesetzgeber schreibt für keine Vorausbildung vor, um Gesundheitstrainer werden zu können. Als Mindestvoraussetzung wird allerdings ein Hauptschulabschluss zur Qualifikation angedacht und eine Faible für Sport und Fitness. Nur wer äußerlich auch Fitness und Gesundheit ausstrahlt, kann dieses Wissen auch kompetent vermitteln. Stellen Sie sich nur vor, sie würden einen Gesundheitskurs besuchen und der Trainer verfügt über 20 Kilogramm Übergewicht und einen Raucherhusten. Sie sollten also Gesundheit als Lebensphilosophie verinnerlichen, um auch Gesundheitstrainer werden zu können.
- Von Vorteil ist es natürlich, wenn Sie bereits über eine Ausbildung im gesundheitlichen Bereich verfügen oder im Zivildienst bereits praktische Erfahrung im Bereich der Reha als Krankenpfleger oder Betreuer sammeln konnten. Auch ist es von Vorteil, wenn Sie bereits als Aushilfstrainer in einem Fitnesscenter tätig waren und dort erste praktische Erfahrungen sammeln konnten. Grundlegende Voraussetzung für Sie bleibt aber die persönliche Einstellung zu Fitness und Gesundheit und Ihre Befähigung, dieses Wissen auch weitergeben zu können.
Inhalte und Ablauf der Ausbildung
- Die Ausbildung um Gesundheitstrainer werden zu können, gliedert sich in vier verschiedene Abschnitte und verfügt über eine Dauer von acht bis zehn Tagen, was je nach Ausbildungsakademie variieren kann. Im ersten Abschnitt wird die Anatomie des Menschen sowie die Physiologie durchgenommen. Teil zwei besteht aus der allgemeinen Trainingslehre, der ebenfalls in theoretischer Form erfolgt. Im dritten Teil wird Biomechanik durchgenommen sowie der erste praktische Teil mit dem Namen „Trainingspraxis 1“. Der vierte Teil, „Trainingspraxis 2“, besteht nur noch aus Praxis und simuliert in verschiedenen Tesphasen unterschiedliche Trainingssituationen.
- Nach diesen vier Schulungsphasen wird die Prüfung abgenommen, die aus einem theoretischen Teil, einem praktischen Teil sowie einer mündlichen Prüfung besteht. Die mündliche Prüfung erfolgt nur, wenn der Teilnehmer zwischen zwei Noten steht und die Möglichkeit besteht, das Ergebnis noch zu verbessern.
- Dies ist der Ablauf, den Sie absolvieren müssen, um Gesundheitstrainer werden zu können. Es gibt außerdem unterschiedliche Fördermaßnahmen und Zuschüsse für diese Ausbildung, die ebenfalls von Institut zu Institut unterschiedlich sind. Zudem haben Sie mit dieser Ausbildung auch die Möglichkeit, gewisse Zusatzqualifikationen zu erwerben, wie zum Beispiel zum Mentalcoach oder zum Ernährungstrainer, was Ihnen letztlich noch mehr berufliche Perspektive eröffnet.