Gewächshaus selber bauen: Verglasung

Wer sein Gewächshaus selber bauen will, sollte besonderen Wert auf die Verglasung legen. Es gibt unterschiedlich teure Varianten.


Sie wollen Ihr Gewächshaus selber bauen? Die Wahl der Verglasung ist entscheidend. Davon ist die UV-Strahlung abhängig. Die Qualität ist auch entscheidend für eventuellen Algenwuchs auf den Fenstern. Die Isolierung ist ebenfalls vom Preis abhängig.

Glas: Die verschiedenen Möglichkeiten
Wer sich Glas für sein Gewächshaus wünscht, muss noch einige weitere Entscheidungen treffen: Schließlich gibt es verschiedene Glastypen, wie zum Beispiel Klarglas oder Nörpelglas. Außerdem muss man sich entscheiden, ob man sich für Einfachverglasung oder Doppelverglasung entscheidet. Bei der Einfachverglasung ist die Wärme schnell wieder entwichen.
Auch eine gemischte Lösung ist möglich, also im oberen Bereich Nörpelglas und im unteren Klarglas. Wenn nichts im Häuschen überwintern muss, reicht für die Wände normales Klarglas.
Die Luxusversion des verglasten Gewächshauses ist mit der sogenannten „NoDrop“-Funktion ausgerüstet. Dies sorgt dafür, dass kein Schwitzwasser unter dem Dach entstehen kann. Dadurch können dann auch keine Algen entstehen. Ab einer 16 Millimeter-Dicke ist „NoDrop“ selbstreinigend. Achtung: Im Baumarkt findet man selten Gewächshäuser mit dieser Funktion. Hier bestehen die Häsuer meist aus normalen Polykarbonat-Platten. Für diesen Luxus muss man sich eher im Fachhandel umschauen.
Unter Glas wachsen die Pflanzen sehr schnell, deshalb sollte man bei der Planung des Gewächshauses eine angemessene Höhe miteinplanen. Übrigens: Gegen die Hitze hilft nur eine
Außenschattierung, eine Innenschattierung lässt die Wärme hinein und hat quasi nur dekorative Zwecke. Statt auf eine schöne Schattierung sollte man stattdessen eher auf eine gute Lüftung achten.

Doppelstegplatten: Es kommt auf den Preis an
Viele Hobbygärtner entscheiden sich statt für Glas für Doppelstegplatten aus Kunststoff. Die Qualität von Doppelstegplatten ist abhängig vom Preis. Billiges Material kann schnell morsch werden und so verspröden. Doch Doppelstegplatten haben auch Vorteile. Sie lassen mehr UV-Strahlung durch als normales Glas und sind deswegen sogar noch besser als Nörpelglas. Außerdem sind sie leichter als die Glasvariante, was sowohl beim Transport als auch beim Bau von Vorteil ist.

Folie: Die günstige Lösung
Wer nur ein kleines Budget zur Verfügung hat aber dennoch sein Gewächshaus selber bauen will, kann statt Glas oder Doppelstegplatten auch auf Gewebefolie zurückgreifen. In einer Konstruktion mit einem Dach aus PVC hält sie lange und ist perfekt zur Innenisolierung. Allerdings ist sie schwierig zu reinigen.