Gichtanfall: Stärke und Gegenmittel

Ein Gichtanfall tritt in den meisten Fällen durch eine Stoffwechselerkrankung auf und kann in verschiedenen Stärkegraden erfolgen.


Kommt es zu einer Stoffwechselerkrankung durch die sich zu viel Harnsäure im Blut ansammelt, so handelt es sich in den meisten Fällen um Gicht. Die ersten Symptome sind meistens sehr starke Gelenkschmerzen. Ein Gichtanfall kann auf verschiedene Art und Weise auftreten und sollte umgehend mit den passenden Mitteln behandelt werden.

Wissenswertes zu einem Gichtanfall

  • Damit ein solcher Anfall zuverlässig vermieden werden kann, sollte unbedingt auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung geachtet werden. Die stark erhöhte Harnsäurekonzentration im Blut führt zu sehr heftigen Schmerzen, zu Gelenkentzündungen und zu langfristigen Schäden an den Gelenken. Wird eine Gicht nicht so schnell wie möglich behandelt, so kann es auf die lange Sicht zu Nierenschäden und Nierensteinen kommen.
  • Die starken Schmerzattacken treten nicht nur am Anfang der Gicht auf sondern bleiben über die gesamte Zeit der Krankheit konstant. In den meisten Fällen ist als Erstes die Zehe von den starken Schmerzen betroffen, wird dies bemerkt so sollte umgehend ein passendes Gegenmittel verabreicht werden.
  • Bekannte direkte Auslöser eines Gichtanfalls können auch eine zu reichhaltige Mahlzeit oder der stark erhöhte Konsum von Alkohol sein. Die Krankheit tritt meist bei Männern in einem Alter von 40 bis 60 Jahren auf, bei Frauen tritt die Gicht erst ab der Zeit der Wechseljahre auf.

Gichtanfall – welche unterschiedlichen Arten gibt es?

  • Die Gicht kann sich durch unterschiedlich starke Schmerzen äußern, je höher der Schmerz desto höher die akute Gefahr. Um die exakte Art der Krankheit feststellen zu lassen, sollten sich die Betroffenen so schnell wie möglich bei einem Facharzt untersuchen lassen.
  • Bei der Gicht werden drei verschiedene Arten unterschieden: Die primäre Gicht, die sekundäre Gicht und die chronische Gicht. Jede Art benötigt eine individuelle Behandlung. Bei der primären Form handelt es sich um eine angeborene Stoffwechselerkrankung, durch die passenden Medikamente und eine Ernährungsumstellung können Erfolge erzielt werden.
  • Die sekundäre Gicht ist wird meist durch Zuckerkrankheit oder durch eine Erkrankung der Nieren ausgelöst. Die Behandlung eines Gichtanfalls erfolgt durch eine Diät und Medikamente.
  • Die chronische Gicht tritt als Folge einer Nichtbehandlung der beiden anderen Arten auf. Die Gelenkzerstörungen sind fast unheilbar, die betroffenen Gelenke müssen durch künstliche Gelenke ersetzt werden.