Glücklich werden trotz verschiedener Glückshindernisse

Wir können unsere Gedankenwelt je nach Belieben beeinflussen und so glücklich werden.


In Gedanken ist es einfach, in der Tat aber sehr schwer - glücklich werden. Die Sache mit dem zufriedenen Glück, das einem niemand nehmen kann und das von Dauer ist. Für viele ist der Gedanke daran ein Herzenswunsch. Aber wie bei vielen Dingen, die uns am Herzen liegen, scheinen sie auf den ersten Blick unerreichbar. Denn ist es realistisch 365 Tage im Jahr glücklich sein zu wollen und keine Tiefen mehr im Leben zu haben?

Sind es nicht auch die kleinen Ecken und Kanten des Alltags, die die Herausforderung für den einzelnen bedeuten, und die das Leben insgesamt so spannend wirken lassen? Eigentlich ist diese Frage mit einem „Ja“ zu beantworten, denn niemand fühlt auf Dauer auf einer Weide honiggrinsender Pferde wohl. Aber es gibt auch Menschen, deren negative Gedanken überwiegen und damit auch eine negative Sicht auf die komplette Lebenseinstellung mit sich bringen. Diese Menschen versuchen krampfhaft, stets in den Dingen das Negative zu sehen. Angstzustände, Panikattacken und nicht selten Depressionen können als Folge des ständigen negativen Grübelns um Gott und die Welt entstehen. Ist dies der Fall, handelt es sich um ernsthafte Erkrankungen, die in keinem Fall auf die leichte Schulter zu nehmen sind. Ohne Behandlung verschlechtert sich der Zustand Betroffener meist über Jahre hinweg.

 

Wenn Sie sich selbst im Weg stehen
Dabei ist eigentlich alles denkbar einfach, wenn auch in der Tat sehr schwer umzusetzen. Denn wir selbst haben unmittelbaren Einfluss auf unsere Gedankenwelt. Wir selbst können beeinflussen, welche Gedankengänge wir zulassen und von welchen wir uns ganz schnell wieder verabschieden. Diese Vorgehensweise ist nicht mit Verdrängungsmechanismen zu vergleichen. Doch wer stets negativ denkt, mindert damit seine eigene Lebensqualität und die Fähigkeit, sich den positiven Geschehnissen im Leben zu widmen. Wir selbst sind die ultimativen Schöpfer unserer Gedanken und Gefühle, die eine negative, ängstliche oder hasserfüllte Basis haben, schwächen unsere eigene Position. Sie sind die Hindernisse unseres Glücks, können Krankheiten auslösen und mindern unser Selbstwertgefühl.

 

Positiv denken
Doch wie positiviert man seine eigenen Gedanken? Manche Menschen haben sich nämlich im Laufe der Jahre so stark an ihr eigenes negatives Weltbild gewöhnt, dass sie kaum noch in der Lage sind, diese zu erkennen. Doch genau diese Erkenntnis, wie bei anderen Dingen auch, ist der erste Schritt in die richtige Richtung. Versuchen Sie Ihre negative Denkweise zu verstehen. Suchen Sie gezielt nach den Mechanismen, wann sie bereit sind, schlechte Dinge anzunehmen anstatt das Gute zu sehen. Sicherlich bedeutet dies in einigen Fällen eine komplette Umstrukturierung von Gedanken- und Verhaltensweisen. Doch so können Sie langsam Schritt für Schritt die Ausrichtung ihrer Gedanken wieder auf positive Dinge lenken.

Doch seien Sie geduldig, Sie können nicht von heute auf morgen Mechanismen und Gedankenstrukturen, die Sie seit Jahren an den Tag legen, durchbrechen. Hier zählt es Schritt für Schritt vorzugehen, damit Sie in der Lage sind, Ihre negativen Gedanken zu durchbrechen, um die gleiche Lebenssituation mit positiven Gedankengut zu durchleuchten - und so langsam aber sicher glücklich werden.