Greenpeace Greenteam - Umweltschutz für Kinder

Schon Kinder können sich im Umweltschutz engagieren - in sogenannten Greenteam Greenpeace, einer Unterorganisation von Greenpeace.


Schon Kinder können ihren Beitrag leisten, um Ressourcen zu schonen und die Erwachsenen auf die Probleme von Mutter Erde aufmerksam zu machen. Am jährlich stattfindenden Umwelt-Kinder-Tag der BUNDjugend können Kinder eigene Projekte planen, etwa ein grünes Theaterstück auf die Beine stellen, die beste Idee wird belohnt. Wer selbst keine Idee hat, was er alles für die Umwelt tun kann, hat die Möglichkeit, dem Greenteam Greenpeace beizutreten.

Kindergruppen von Greenteam Greenpeace
Die Kindergruppen der Umweltschutz Organisation Greenpeace existieren seit 1990, mittlerweile gibt es in ganz Deutschland 1770 Gruppen. Wer selbst so eine Gruppe gründen will, muss zwischen 10 und 15 Jahren alt sein und Interesse am Thema Umwelt haben, auch der Wille, selbstständig etwas zu bewegen, gehört unbedingt dazu. Ein Erwachsener ist ebenfalls Mitglied des Greenteams und hilft bei organisatorischen Fragen.
Nach der Anmeldung bekommen die Kids wertvolle Hinweise, wie man Umweltprobleme angeht, neue Aktionen, plant und diese umsetzt. Die verschiedenen Gruppen, die in 90 Städten Deutschlands vertreten sind, tun ganz unterschiedliche Dinge. Die Maßnahmen reichen vom Aufräumen des Waldes bis hin zur Teilnahme an Bundestag-Diskussionen.

Was wollen wir tun?
Zunächst sollten die Kinder die Augen offenhalten, um herauszufinden, welche positiven Veränderungen im eigenen Lebensumfeld umgesetzt werden könnten. Gemeinsam im Team werden Pläne gemacht, Plakate gemalt und Infostände in die Tat umgesetzt. Die Themen, denen sich ein Greenteam annehmen kann, sind vielfältig: Umweltverschmutzung, Energieverschwendung, aber auch globalere Themen wie der Schutz der Wale können zum Haupt-Anliegen gemacht werden. Selbstverständlich ist klar, dass die jungen „Greenpeaceler“ weniger Möglichkeiten haben, durch aufsehenerregende Aktionen die Aufmerksamkeit der Medien zu erregen, weniger effektiv sind die Aktionen deshalb aber noch lange nicht.

Alternativen zu Greenpeace
Wer älter als 15 Jahre ist, kann sich in den Greenpeace-Jugendgruppen engagieren, deren Mitglieder als JAGs bezeichnet werden. Auch in diesen Gruppen lautet die Devise, sich mit kreativen und unkonventionellen Maßnahmen für den Umweltschutz einzusetzen. Der Naturschutzbund (NABU) Deutschland bietet ebenfalls die Möglichkeit für naturinteressierte Kids, sich zu engagieren.

Umweltschutz in Eigenregie
Aber auch wer nicht so sehr der Gruppenmensch ist und lieber eigenständig aktiv werden möchte, braucht nicht traurig zu sein. Jeder kann etwas für die Umwelt tun, dafür ist es nicht unbedingt notwendig, einer größeren Gruppe oder einer Organisation beizutreten.
Kinder sollten Ihre Lehrer um Informationen bitten oder selbst online recherchieren, was es für Möglichkeiten gibt, Dinge entscheidend zu verändern. So können sie beispielsweise einen Umwelttag in der Schule ins Leben rufen, an dem statt Alufolie nur Butterbrotdosen erlaubt sind oder jeder Schüler nur Mehrwegflaschen mitbringen darf. Am wichtigsten ist jedoch auch die Eltern miteinzubeziehen und sie ebenfalls zum Umdenken zu bewegen.