Die Auswahl des richtigen Grills ist eine Gewissensfrage. Genauso wie man sich das eigene Auto aussucht und der jeweiligen Marke ein Leben lang treu bleibt, ist auch der Grill eine Herzensangelegenheit. Soll er nur einmal gute Dienste leisten und dann auf dem Grillfriedhof entsorgt werden? Oder steht er als treuer Gefährte für viele Jahre im Garten? Diese Fragen sollte man bei der Kaufentscheidung berücksichtigen, wenn man sich die verschiedenen Grillarten anschaut.
Kugel- und Trichtergrill
Der Kugelgrill zählt zu den am häufigsten erworbenen Modellen. Dieses Grillgerät kann entweder mit Gas oder Holzkohle betrieben werden. Sein großer Vorteil liegt in dem großen Deckel, der das Grillgut luftdicht abschließt und somit besonders das indirekte Grillen erleichtert. Trichterförmig gestaltete Grills besitzen eine Schublade im Fuß, durch die die Asche entnommen und entsorgt werden kann. Geräte dieser Art stehen meist auf sehr wackligen Beinen. Bei starkem Wind kann es schon mal passieren, dass der Grill umfällt.
Säulengrill
Anders als der Trichtergrill, ist der Säulengrill sehr stabil, denn er thront auf einer massiven Edelstahlsäule. Er lässt sich in der Höhe verstellen und ist somit für kleine und große Grillmeister gut geeignet. Auch der Säulengrill verfügt über einen Auffangbehälter für Asche.
Einmalgrill
Spontane Menschen oder Weniggriller vertrauen auf den bewährten Einmalgrill. Ein solches Modell kostet um die fünf Euro und ist an jeder Tankstelle erhältlich. Es ist sehr bequem, da Kohle und Anzünder bereits enthalten sind und nicht noch zusätzlich besorgt werden müssen. Wie der Name bereits verrät, kann ein Einmalgrill nur ein einziges Mal verwendet werden. Ein solcher Grill sollte wirklich nur einmal eingesetzt werden, da der ständige Neuerwerb langfristig sehr teuer wird.
Der Grill im Eimer
Ebenfalls für bequeme Menschen eignet sich der Grill im Eimer. Hierbei handelt es sich um einen Metalleimer mit integriertem Rost. Luftlöcher an der Unterseite sorgen für den „Kamineffekt“, der die Kohle gut glühen lässt. Er ist dem Einmalgrill sehr ähnlich, kann aber mehrere Male verwendet werden. Der Eimergrill kostet rund 18 Euro.
Der mobile Grill
Grillwagen haben eine integrierte Abstellfläche, auf denen Zangen, Teller für das fertige Fleisch, aber auch das Getränk des Grillmeisters Platz finden. Auf den Rollen können sie auf die sonnige Terrasse transportiert werden. Auch verlangen sie keine Baugenehmigung wie feststehende Modelle.
Der Grillkamin
So genannte Grillkamine sind fest im Garten oder der Terrasse gemauerte Grills. Sie dienen ursprünglich als Wärme- und Lichtquelle, können aber auch als Grill genutzt werden.Drei Elemente bestimmen den Aufbau eines Schwenkgrills. Der bewegliche Grillrost wird über der Flamme hin und herbewegt und ermöglicht somit die präzise Zubereitung des Fleisches. Der Grillrost ruht auf einer Dreibein Konstruktion. Besonders populär sind derartige Grills auf Volksfesten, da die Grillfläche beliebig groß sein kann.
Abschließend kann Folgendes festgestellt werden: Für mobile und flexible Menschen und spontane Grillfeiern eignen sich der Einmalgrill, der Grill im Eimer und der Schwenkgrill hervorragend. Für Personen, die ihren Garten zu einer Grilloase werden lassen möchten, empfiehlt sich ein Kugelgrill aber auch Säulengrills, Grillwagen und natürlich Grillkamine.