Günstig wohnen: Welche Faktoren sind wichtig?

Schön und günstig wohnen ist unmöglich? Nicht immer!


Bei den momentanen und immer weiter ansteigenden Mietpreisen und Kosten für Energie, könnte einem so manches Mal schwindelig werden. Oft scheint das günstig wohnen praktisch unmöglich und nicht fast zwei Drittel seines Monatsgehalts für Wohnen dabei ausgeben zu müssen. Leider entspricht aber genau das der Realität und es wird Dank der immer beliebter werdenden Wohnlage Stadt entsprechender Wohnraum knapper, was die Preise zum Explodieren bringt. Wer also eine tolle Wohnlage in einer angesagten Stadt haben möchte, der muss auch einen entsprechenden, wenn auch teilweise überteuerten, Wohnpreis in Kauf nehmen. Für Studenten und andere Menschen mit einem schmalen Geldbeutel gibt es hier die besten Tipps, wie Sie auch günstig zu Ihrer Traumwohnung kommen!

Stadtrand
Wenn Ihnen nur eine bestimmte Stadt wichtig ist und es nicht der exklusivste Standort sein muss, sprich, nicht mitten in der City, dann sollten Sie auf Stadtteile zurückgreifen, die nicht allzu angesagt sind. Zwar müssen Sie dann Abstriche machen in Sachen Umfeld und Grünanlagen oder exklusive Geschäfte, können aber dann wiederum sehr gut ausgestattete Wohnungen in guten Zustand für wenig Miete bekommen. Diese Gebiete liegen meist am Stadtrand, aber auch nicht zu weit draußen, sondern im Gürtel zwischen günstigen Mietpreisen und wieder teurer werdenden Kosten. Denn oftmals ist es so, dass Stadtteile außerhalb, also die sogenannten Vororte, aufgrund der vielen Freizeitmöglichkeiten und Flächen wieder teurer werden.

Sanierungsbedürftig
Achten Sie bei Ihren Besichtigungen vor allen Dingen auf sanierungsbedüftige Wohnungen. Sind diese nicht schon von Anfang an sehr günstig zu mieten, so können sich bei der Besichtigung Mängel oder Notwendigkeiten zur Sanierung gemerkt werden. Somit lässt sich der Mietpreis um einiges drücken. Dinge, die dann nachträglich noch saniert werden müssen, liegen weit unter dem monatlich extra zu entrichtendem Preis einer ähnlichen, aber intakten Wohnung. Insofern lohnt es sich letztendlich, eine günstige Wohnung mit Mängeln zu mieten und diese dann herzurichten!

Wohngenossenschaften
Gerade in Städten gibt es größere lokale Genossenschaften oder kommunale Baugesellschaften, die Wohnungen anbieten, die meist weit unter dem örtlichen Mietspiegel liegen, aber trotzdem intakt und super ausgestattet sind. Bei diesen Gesellschaften muss man sich allerdings vorher anmelden und einen Mitgliedsbeitrag entrichten oder monatliche Gebühren entrichten. Dies lohnt sich aber vollkommen, denn man wird nicht nur bei der Wohnungshilfe betreut, sondern bekommt schneller gute Wohnungen angeboten und kann so auf Dauer günstig wohnen.

Nebenkosten
Ein letztes Merkmal, welches viele Menschen nur allzu gerne bei der Wohnungssuche vernachlässigen, ist, darauf zu achten, wie hoch die Nebenkosten ausfallen. Ist die Miete der Wohnung zwar niedrig, fallen die Nebenkosten auf der anderen Seite aber durch undichte Fenster, zugige Flure und schlecht gedämmtes Mauerwerk sehr hoch aus, so sollte von der Anmietung dieses Objekts abgesehen werden. Unser Tipp: Auch, wenn der Mietpreis einer Wohnung recht hoch ist aber es über ausgeprägte bauliche Energiesparmaßnahmen verfügt, so raten wir, sich dieses Objekt zu sichern! Die Mietdifferenz zu einer günstigeren, aber schlechter isolierten Wohnung, kann dann durch Einsparung an Nebenkosten leicht wieder aufgefangen werden.