Gut unterkommen - Wohntipps für ausländische Studierende

Schnell in die eigene Bude mit unseren Wohntipps für ausländische Studierende!


Studenten, die aus dem Ausland für ein Auslandssemester oder einen längeren Studienaufenthalt nach Deutschland kommen, haben meist schon einige Formalitäten erledigt und vieles organisiert. Wenn endlich alle Genehmigungen, Bescheinigungen und Papiere vorliegen, fehlt zum gelungenen Start meist noch ein Dach über dem Kopf. Unsere Wohntipps für ausländische Studierende helfen bei der Suche.

 

 

Wohnungssuche auf dem freien Markt

  • Die Wohnungssuche kann für ausländische Studierende schwieriger sein als für ihre deutschen Kommilitonen. Vorurteile spielen bei den meisten Vermietern keine allzu große Rolle, aber es gibt praktische Probleme: In vielen Ländern werden Wohnungen von einem Tag auf den anderen vermietet.

 

  • In Deutschland muss man sich meist schon einige Wochen vorher persönlich vorstellen. Aber nicht jeder kann es sich leisten, schon einige Wochen vor Semesterbeginn nach Deutschland zu kommen, um in Ruhe zu suchen. Die Sprachbarriere kann genau so ein Problem werden, wie der Nachweis von Einkünften.

 

  • Viele ausländische Studierende bleiben nur für ein Semester. Das wissen auch die Vermieter. Die meisten möchten aber lieber für längere Zeit vermieten um Aufwand zu sparen.

 

Zwischenmiete

  • Wenn nur ein Auslandssemester in Deutschland geplant ist, lohnt es sich nach Wohnungen oder Zimmern zur Zwischenmiete Ausschau zu halten. Zwischenmiete bedeutet, dass der Mieter der Wohnung oder des Zimmers für eine bestimmte Zeit, häufig ein Semester, einen Untermieter sucht, der danach wieder ausziehen muss.

 

  • Wer zwischenvermietet, will oft selbst gerade ein Auslandssemester machen, kennt also Ihre Situation. Selbst wenn Sie länger bleiben wollen, kann ein Zimmer zur Zwischenmiete ein guter Ausgangspunkt sein, um Kontakte zu knüpfen, die Stadt kennen zu lernen und sich in aller Ruhe nach einer Wohnung umzusehen.

 

Wohnheim

  • Eine Wohnung oder ein Zimmer in einem Studentenwohnheim ist relativ einfach zu bekommen. Die Vermittlung läuft über das Studentenwerk. Sprachschwierigkeiten oder eine kurze Aufenthaltsdauer sind hier kein Problem.

 

  • Viele Studierende wohnen nur übergangsweise in einem Studentenwohnheim und überproportional viele kommen aus dem Ausland. Das erleichtert den Einstieg.

 

  • Es besteht aber die Gefahr, dass Sie fast ausschließlich mit anderen Studierenden aus dem Ausland zusammen sind, und sich hauptsächlich auf Englisch verständigen. Wer Kontakte in Deutschland knüpfen und die Sprache lernen möchte, sollte stattdessen den Kontakt zu deutschen Kommilitonen suchen.

 


WG-Zimmer für Kontaktfreudige

  • Zimmer in Wohngemeinschaften (WG) sind günstig und werden in großer Zahl in Wohnbörsen im Internet oder per Aushang in Uni und Mensa angeboten. Ausländische Studierende können in einer WG Kontakte knüpfen und Leute kennen lernen.

 

  • Und wer allein wohnt, spricht zu Hause selten Deutsch. Anders in einer WG: Ob in Diskussionen, an WG-Abenden oder bei der Planung der nächsten Party, ums Reden kommt man hier kaum herum. Auch zur Zwischenmiete sind WG-Zimmer zu empfehlen. Oft erfährt man hier von der nächsten Wohngelegenheit.

 

Wer hilft?

  • Sie können sich an ihre Universität und das dortige Studentenwerk wenden. Selbst wenn diese Ihnen keine Wohngelegenheit vermitteln können, werden Sie dort an weitere Adressen und Wohntipps für ausländische Studierende kommen.

 

  • Wenn Sie mit einem Austauschdienst oder im Rahmen eines Austauschprogramms an die deutsche Uni gekommen sind, werden Sie in diesen Organisationen kompetente Ansprechpartner finden.