Unter einer Gynäkomastie versteht man den Gewebsüberschuss im Brustbereich bei Männern. Ursachen dafür können neben deutlichen Gewichtsschwankungen auch hormonelle Störungen, die meist in der Pubertät auftauchen, oder die Einnahme von Medikamenten wie Spironolacton sein. Damit man vor dem Eingriff durch den Schönheitschirurgen krankhafte Prozesse ausschließen kann, wird der Patient gründlich untersucht.
Ist der Befund positiv und liegt keine Erkrankung des Patienten vor, kann die Vermehrung des Fettgewebes an der Brust des Mannes durch eine Liposuktion beseitigt werden. Da sich das Fett an dieser Stelle gut absaugen lässt, erfolgt der Eingriff ambulant und in örtlicher Betäubung mit zusätzlicher Sedierung (Dämmerschlaf). Im Tumeszenzverfahren wird mit einer Kochsalzlösung, die Adrenalin enthält, das Fettgewebe aufgelöst. Das beigefügte Adrenalin soll durch Verengung der Blutgefäße Blutungen vorbeugen. Nach etwa einer halben Stunde wird dann mit dünnen Kanülen das Fettgewebe aus der Brust abgesaugt.
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