Haarentfernung - Fluch und Laster zugleich

Es gibt viele verschiedene Methoden, um sich die Haare an Beinen, in der Bikinizone oder unter den Achseln zu entfernen. Nassrasierer stellen heutzutage immer noch die erste Wahl der Frau zur Haarentfernung dar.


Welche Frau kennt das nicht? Unter Schmerzen hat man sich gerade zur Haarentfernung die Wachstreifen vom Leibe reißen lassen und nur Tage später beginnen die borstigen Biester erneut zu sprießen. Zu erkennen, welche Haarentfernung die Richtige und Dauerhafteste ist, ist in vielen Fällen ein langwieriger Leidensprozess und die Angebote gehen von der konventionellen Rasur bis hin zur Haarentfernung per Laser. 

Nassrasur
Auch wenn die angebotenen Nassrasierer heutzutage speziell auf die Bedürfnisse der Damenwelt zugeschnitten sind, ist die Haarentfernung keine Dauerhafte. Bereits nach wenigen Tagen bilden sich sowohl in der Bikinizone als auch an den Beinen erneute Haare, die gerade bei langjähriger Anwendung von Mal zu Mal dicker werden.

 

Wachs

Wachs hingegen ist nichts für die sensible Frau, denn gerade das Abreißen der Köperbehaarung ist mit dieser Methode sehr schmerzhaft. Eine dauerhafte Haarentfernung wird dadurch ebenfalls nicht erreicht. Nach einigen Wochen steht man somit auch hier wieder vor dem gleichen Problem. 

Cremes und Epilieren
Der Einsatz von Cremes zur Haarentfernung ist gerade im Intimbereich zu vermeiden. Denn diese Substanzen weisen Chemikalien auf, die bei unsachgemäßem Einsatz auch zu verbrennungsähnlichen Entzündungen der sensiblen Haut führen können. Epiliergeräte erweisen da einen besseren Dienst. Dennoch können auch sie bei regelmäßigem Einsatz zu unschönen Begleiterscheinungen führen. Da bei der Anwendung das komplette Haar entfernt wird, kann es zur pickelähnlichen Verstopfung der Poren kommen, in denen sich Talg ablagert. Teilweise beginnen die Haare auch nach innen zu wachsen. Dennoch hat diese Methode der Haarentfernung eine langfristige Wirkung. Die Haare wachsen erst nach einigen Wochen wieder nach und wirken auch weniger dicht.

 

Haare entfernen mit Laser
Der Einsatz von Lasergeräten ist sicherlich der Aufwändigste und die Behandlungen sind auch teuer. Manchmal, wenn die Haarentfernung in den Gesichtspartien wie Kinn oder Oberlippe durchgeführt wird, übernimmt die private Krankenkasse bei Nachweis einer damit im Zusammenhang stehenden psychischen Belastung die Kosten. Bei der Behandlung dringen kontrollierte Lichtimpulse in die obere Hautschicht ein. Haarfollikel samt Haarwulst werden bei dieser dauerhaften Haarentfernungsmethode verödet. Die verödete Haarwurzel kann daher kein Haar mehr produzieren. Schmerzhaft ist das Ganze nicht und die Behandlung kann in Abständen von sechs bis zehn Wochen durchgeführt werden. Wer es sich daher leisten kann, erzielt mit dieser Methode sicherlich die dauerhafteste Haarentfernung.