Haarentfernung im Intimbereich - Kahlschlag erlaubt

Haarentfernung im Intimbereich: Kahlschlag im Höschen ist stark in Mode gekommen. Aber nicht nur für den Partner ist so ein glatter Schambereich reizvoll. Immer mehr Frauen lassen sich für die kommende Bikinisaison enthaaren.


Die Sache mit der Haarentfernung im Intimbereich ist heikel. Gerade im Sommer, wenn Bikinizeit ist und die Höschen nicht knapp genug sitzen können, muss sich Frau mit der Frage beschäftigen: Wie kann ich schnell und dauerhaft die lästigen Stoppeln im Intimbereich loswerden?

Auch im Urlaub möchte man nicht jeden Tag unter der Dusche stehen und mit dem Rasierer wüten, zumal es bei häufiger Rasur ja bekanntlich zu hässlichen Hautirritationen kommt. Was also tun?

Wachsen?
Die effektivste Methode neben einer kostspieligen Behandlung mit Laser ist wohl die Behandlung mit heißem Wachs. Es hält bis zu vier Wochen und wenn man es oft genug tut, wachsen kaum noch Haare nach. Doch die Schmerzen! Wer sagt, ihm tue das gar nicht weh, der ist entweder ziemlich erprobt in Selbsttäuschung oder er watschelt in seiner Freizeit über glühende Kohlen.
Wer es trotzdem einmal ausprobieren möchte: Bitte nur vom Profi machen lassen! Zu Hause funktioniert die Prozedur kaum und bringt nur mehr Schmerzen mit sich.

Enthaarungscremes?
Des Weiteren gibt es spezielle Enthaarungscremes für den Bikinibereich, die aber mehr versprechen als sie halten können. Gerade die empfindliche Haut im Schambereich reagiert fast immer auf die schwefelhaltigen Cremes. Und bringen tut es oft nichts, denn danach stehen viele der Haare noch genauso wacker an Ort und Stelle wie vorher. So haben Sie also im schlimmsten Fall nicht nur eine haarige Zone, wo eigentlich glatte Haut sein sollte, sondern zudem auch noch rote Pickel rund ums Höschen. Na vielen Dank!

Zupfen?
Es gibt Frauen, die bringen unendliche Geduld für ihre Haarentfernung im Imtimbereich auf und legen einen Zupftag ein. Ja, der Zupftag! Der sieht so aus, dass Frau sich gemütlich auf einen Stuhl setzt und mit gebeugtem Kopf jedes Haar einzeln aus der Haut zupft. Zugegeben: Es tut nicht so sehr weh wie das Wachsen, aber es dauert ewig und die Nackenschmerzen danach sind nicht zu unterschätzen.
Rote Punkte gibt es ebenfalls, die sind zwar am nächsten Tag weg, doch sofort danach zum Strand gehen kann man auch nicht.

Sugaring!
Was ist also die beste Methode, um die Haare loszuwerden? Sollte Frau sogar dazu stehen und es ganz stehen lassen?

Hilfreich wollte sich nicht damit abfinden und ist in ein Hamburger Kosmetikstudio gegangen, welches sich fast ausschließlich auf die Enthaarung spezialisiert hat.
Christina Stuhr, Fachexpertin, empfiehlt uns das Sugar Waxing. Eine Methode, die ähnlich dem Halawa, mit einer Masse aus Zucker, Wasser und Zitronensaft arbeitet.
Christina Stuhr favorisiert diese Behandlung auf Grund der relativen Sanftheit, denn die Zuckermasse, entgegen der Haarwuchsrichtung aufgetragen, garantiert, dass die Substanz bis ganz in die Poren gedrückt wird. Abgerissen wird es dann in Richtung des Haarwuchses. So ist es weniger schmerzhaft, aber es werden auch so viele Haare wie möglich durch die Verteilung der Masse in den Poren mitgenommen.
„Die Kundinnen und Kunden sagen selbst, im Gegensatz zum Waxing ist das Sugaring weniger schmerzhaft. Außerdem hält es länger an. Wer zum Wachsen alle vier Wochen kommen muss, kommt hier nur alle sechs Wochen. Absolut zu empfehlen.“

Wer neugierig geworden ist, kann sich im Kosmetikstudio beraten lassen. Wir empfehlen nicht direkt mit einem Kahlschlag anzufangen. Gut ist für den Anfang, erstmal nur die Seitenpartien entfernen zu lassen.