Haartypen: Optimale Pflege für jedes Haar

Um das für sich richtige Haarpflegeprodukt auswählen zu können, muss man wissen, welche Haartypen es gibt und welchen man selbst hat.


Wenn Sie vor dem Kosmetikregal Ihrer Lieblingsdrogerie stehen und absolut keine Ahnung haben, zu welchem Produkt Sie greifen sollen, müssen Sie sich mehr Basiswissen über Ihren Kopfschmuck aneignen. Zunächst sollten Sie wissen, welcher Haartyp Sie sind. Nur das für Sie richtige Produkt kann vorhandene Schäden regenerieren und wieder zu altem Glanz verhelfen.

Nach dem Zustand der Kopfhaut, der Haardichte und eventuellen Schäden an der Haarstruktur werden sechs Haartypen unterschieden.

Normales Haar
Ihr Haar glänzt, ist elastisch und leicht kämmbar? Herzlichen Glückwunsch, Sie haben normales Haar. Der das Haar umhüllende Fettschutzfilm hat genau die richtige Stärke, die äußere Schuppenschicht ist glatt und reflektiert das Licht. Normale Haare sind weder gefärbt, getönt noch dauergewellt.

Strapaziertes Haar
Wenn Sie ein Fan von Tönungen, Dauerwellen und langen Sonnenbädern sind, haben Sie höchstwahrscheinlich strapaziertes Haar. Wenn über einen langen Zeitraum hinweg immer wieder zerstörerische Einflüsse auf das Haar eingewirkt haben, müssen Sie mit Schäden an der Haarstruktur rechnen. Strapaziertes Haar wirkt stumpf, strohig und spröde. Es verfilzt leicht und weist oft Spliss auf. Der Handel bietet jedoch eine breite Auswahl an Pflegeprodukten für diesen Haartyp an. Diese geben dem Haar die wertvollen Substanzen zurück, die es braucht: Proteine, Feuchtigkeit und schützendes Fett.

Trockenes Haar
Menschen mit trockenem Haar haben Probleme mit dem schützenden Fettfilm. Dieser ist angegriffen und angeraut. Die Folge: Das Haar erhält nicht mehr genügend Feuchtigkeit und wirkt so glanzlos und spröde.

Feines oder dünnes Haar
Besonders Blondinen haben unter zu feinem und dünnen Haar zu leiden. Es hat kein Volumen und hängt kraftlos herunter. Oftmals entsteht der Eindruck, dass solche Frauen einfach viel zu wenig Haare haben. Manchmal kann feines Haar eine vorübergehende Erscheinung sein, etwa wenn die Ernährung nicht stimmt oder hormonelle Veränderungen stattfinden. Haben sich die Lebensumstände normalisiert, werden auch die Haare wieder gesund und kräftig.

Fettendes Haar
Wenn die Talgdrüsen in der Haarwurzel zu viel Fett produzieren, hat man fettiges Haar. Das Talg lässt das Haar schnell fettig und ungepflegt aussehen, auch wenn das Haar kurz zuvor gewaschen wurde. Ursachen für eine überschießende Talgproduktion können beispielsweise Stress, eine falsche Ernährung oder hormonelle Umstellungen sein.

Trockene Kopfhaut und Schuppen
Viele Menschen leiden unter einer übermäßigen Vermehrung der Kopfhautzellen. Wenn zudem auch die Kopfhaut durch äußere Einflüsse gereizt ist, können Schuppen entstehen. Trockene Heizungsluft, nicht ausreichend ausgespültes Shampoo oder Stress können ebenfalls Schuppen verursachen. Die Betroffenen leiden zudem oftmals unter Juckreiz.

Natürlich sind auch Kombinationen aus den verschiedenen Haartypen möglich. Ist dies der Fall, erschwert sich die tägliche Pflege.