Haben Sie umweltfreundliche Haustiere? Wer denkt beim Kauf schon an Co2 Reduzierung?

Wenn im Rahmen der Co2 Reduzierung die Öko-Bilanz von allen möglichen Produkten und Dienstleistungen gemessen wird, dürfen Haustiere auch nicht fehlen.


Eine Menge Menschen haben wenigstens ein Haustier. Besonders beliebt sind Vögel, Hund, Katze und Nager. Diese müssen wiederum ebenfalls mit allerlei Dingen versorgt werden, sei es Futter, Streu, Käfigzubehör oder Spielzeug. Nun können ganz strenge Umweltschützer auch herausfinden, welche Kohlenstoffdioxidemission ein Haustier erzeugt und somit ein kleiner Umweltsünder ist. Denn es geht um eine geringere Umweltbelastung durch Co2 Reduzierung. Man kann aber auch im Umgang mit Tierzubehör auf Umweltverträglichkeit achten. Aber auch einfach als Information ist es recht interessant zu wissen: Habe ich nun ein umweltfreundliches Haustier, oder nicht?

Wie misst man die Tier-Ökobilanz?
Gemessen wird die Umweltbilanz der ungleichen Tiere an den Herstellungskosten für das Futter und Streu, wenn es nötig ist, an den Transportkosten für diese Produkte und an den Kosten für den erzeugten Verpackungsmüll und Abfall. Da muss man eigentlich auch zugeben, dass die Ausgangssituation für die Tiere nicht eben gleichberechtigt ist. Hunde beispielsweise werden schließlich nicht in einem Käfig samt Zubehör gehalten und benötigen kein „Klo“.

Katzen sind die schwarzen Schafe
In einer Studie wurde einmal für fünf Haustierarten ausführlich die Klimabelastung berechnet und verglichen, welche Umweltbilanz jedes im Einzelnen hat und wer der größte Umweltsünder ist. Heraus kam eine traurige Nachricht für alle begeisterten Katzenbesitzer, denn die geliebten Samtpfoten sind so gesehen die klima-schädlichsten Haustiere. Mit ihrem Futterverbrauch und dem anfallenden Verpackungsmüll erzeugen sie mehr als eine Tonne Kohlenstoffdioxid jährlich. Dieses Ergebnis hat mit Sicherheit mit der Haltungsform zu tun. Der Großteil der Katzen wird in der Wohnung gehalten und somit wird ein Katzenklo benötigt. Das Streu, das ständig erneuert werden muss, treibt die CO2-Wert natürlich nach oben, keine Co2 Reduzierung in Sicht. Verständlich, dass Hunde besser abschneiden. Ihr Kot muss schließlich per Hand aufgesammelt werden, ohne dass sie ein Extra „Klo“ benutzen.

Ein strahlend-gelber Sieger
Der kleine Sieger dieser Studie, ist der Kanarienvogel. Dieser singende Winzling braucht von allem nur ganz wenig, und zeigt sich somit als äußerst umweltfreundlich. Bei ihnen fallen spärliche 28 Kilogramm Kohlenstoffdioxid im Jahr an. Doch auch Hunde können sich sehen lassen. Da bei ihnen eine große Menge an Energie- und Transportkosten wegfallen, kommt beispielsweise ein Hund von Dackelgröße auf nur 1850 Kilogramm Kohlenstoffdioxid.
Doch kann diese kleine Studie nicht davon ablenken, dass Menschen bei weitem die größten Umweltsünder sind. Wenn man ehrlich ist, sieht man schließlich auch, dass wir diese Kosten selbst verursachen, die der Umweltbilanz unserer Haustiere angerechnet wurden.