Hainbuchen - Tipps zur Pflege

Wegen ihres dichten Wuchses und guter Schnittfähigkeit ist eine Hecke aus Hainbuchen der ideale Ersatz für einen natürlichen Gartenzaun.


Im Grunde genommen sind Hainbuchen gar keine Buchen, sondern gehören zur Familie der Birkengewächse. Durch ihre gute Schnittfähigkeit und Klimatoleranz eignen sie sich hervorragend zur Begrenzung von Ackerland und Gärten. Hainbuchenhecken wachsen schnell zu einem fast undurchdringlichen Gehölz heran und bieten einen idealen Sichtschutz. Ihre hohe Regenerationsfähigkeit erlaubt es auch, beim Rückschnitt alte Teile einzukürzen.

 

 

Anpflanzung und Pflege einer neuen Hecke

  • Der ideale Boden für Hainbuchen ist mäßig sauer, aber durch ihre gute Anpassungsfähigkeit wächst sie auch in anderen Böden etwas langsamer. Idealerweise wird sie im Herbst gepflanzt und deshalb von Gärtnereien und Baumschulen in der Zeit von Oktober bis November angeboten.
  • Die Hecke wird einreihig gepflanzt und je nach gewünschter Wuchshöhe reicht ein Pflanzabstand von 50 Zentimeter für eine hohe Hecke und für eine niedrige und schnell dicht wachsende vier bis fünf Jungpflanzen pro Meter. Dafür sollten die Bäumchen jeweils bereits ungefähr 80 Zentimeter groß sein. Nach dem Anpflanzen sollte sie auch im ersten Winter ausreichend gewässert werden.

Der ideale Schnitt für eine gesunde Hecke

  • Da es sich um einen Baum handelt, lassen sich Hainbuchen zu einer Hecke mit bis zu drei oder sogar vier Metern Höhe formen. Beim ersten Schnitt kann die Pflanze ruhig um die Hälfte gekürzt werden, dann fällt sie besonders dicht und kräftig aus. Sie sollten allerdings beachten, dass Hainbuchen im Frühjahr ein beliebter Nistplatz für Vögel sind.
  • Der günstigste Monat zum Einkürzen ist der Juni, aber auch ein späterer Zeitpunkt schadet dem Wuchs der Pflanze nicht. Bei zu starker Hitze ist das Schneiden allerdings ungünstig, weil die frischen Schnittstellen verbrennen könnten. Ein zweiter Rückschnitt erfolgt im Herbst.
  • In den ersten Jahren dient das Schneiden der richtigen Ausformung der Hecke. Ältere Pflanzen können radikal geschnitten werden, denn auch alte Stämme sind in der Lage, wieder frisch auszutreiben. Damit die Pflanze auch im unteren Bereich genug Licht bekommt, sollte sie nicht gerade, sondern leicht schräg, in Form einer Pyramide geschnitten werden.
  • Da der häufige Schnitt junge Pflanzen entkräften kann, sollten sie in den ersten Jahren mit organischem Dünger versorgt werden. Bei älteren Hainbuchen ist das Düngen nicht mehr notwendig.