Jeder Mensch kennt das charakteristische Kratzen im Hals, das von meist von Hustenanfällen oder Heiserkeit begleitet wird. Viele Mittel versprechen eine schnelle Heilung der lästigen Schmerzen. Wenn man ein leichtes Kratzen im Hals verspürt oder unter beginnenden Schluckbeschwerden leidet, muss man nicht sofort zum Arzt gehen, denn es gibt auch viele Halsentzündung Naturheilmittel.
Typische Halsentzündung Naturheilmittel
Der Körper sollte jetzt geschont werden, da das körpereigene Immunsystem im Kampf gegen die Halsentzündung Schwerstarbeit leistet. Wenn möglich, sollte man sich Bettruhe gönnen. Positiv auf den Heilungsprozess wirkt es sich aus, wenn der Körper warm gehalten wird. Das erreicht man beispielsweise durch warme Fußbäder oder Halswickel, die so temperiert sind, dass es angenehm warm, aber nicht zu heiß, ist. Wichtig ist es während der Halsentzündung viel zu trinken. Vorzugsweise möglichst heiße Getränke wie Kräutertees. Das Gurgeln mit Kamillen- oder Salbeitee kann Linderung verschaffen, ebenso wie das Lutschen von Salbeibonbons.
Welche Medikamente helfen bei einer Halsentzündung
In der Apotheke gibt es eine Vielzahl von geeigneten Medikamenten, um eine Halsentzündung, die nicht durch Bakterien hervorgerufen wurde, zu behandeln. Schmerzlindernd wirken Lutschtabletten oder Gurgellösungen, die entzündungshemmende Wirkstoffe wie Salbei, Kamille oder Dexpanthenol enthalten. Kurzfristige Linderung können spezielle Halssprays oder Lutschtabletten verschaffen, die für einen leichten Betäubungseffekt im Rachenraum sorgen. Bei stärkeren Schmerzen kann man auf Medikamente zurückgreifen, in denen Wirkstoffe wie Paracetamol, Ibuprofen oder Acetylsalicylsäure enthalten sind. Diese Medikamente bekämpfen die Entzündung, die sich im Körper abspielt, senken eventuell vorhandenes Fieber und lindern gleichzeitig die Schmerzen. Man sollte sich bei der Selbstmedikation mit frei verkäuflichen Arzneimitteln aus der Apotheke streng an die Dosierungsvorschriften auf dem Packungszettel halten. Auf keinen Fall sollte man eigenständig die angegebene Dosis erhöhen, weil die Medikamente vielleicht nicht die gewünschte Wirkung zeigen. Eine Überdosierung kann zu erheblichen Nebenwirkungen führen. Werden die Beschwerden nicht besser, sondern schlimmer, sollte man unbedingt den Arzt aufsuchen.
Wann sollte man zum Arzt gehen
Dauern die Beschwerden länger als zwei bis drei Tage an, sollte man unbedingt einen Arzt aufsuchen. Gleiches gilt, wenn die Halsschmerzen trotz der Selbstmedikation stärker werden oder man womöglich anfängt, zu fiebern. Sofort in ärztliche Behandlung gehört man, wenn ein Hautausschlag auftritt. Bei diesen Symptomen kann hinter der normalen Halsentzündung eine durch Bakterien hervorgerufene Angina stecken, die mit geeigneten Antibiotika behandelt werden muss. Ein Hautausschlag deutet immer auf einen Scharlach hin, der ebenfalls eine antibiotische Behandlung benötigt.