Halsentzündung - wenn es im Hals kratzt

Man sollte eine Halsentzündung nicht unterschätzen. Im schlimmsten Fall, kann sich das zu einer Kehlkopfentzündung entwickeln, die einen Stimmverlust zur Folge haben kann.


Zusammen mit der Nasenhöhle und den Nebenhöhlen bildet der Rachen die oberen Atemwege. Hier wird die Atemluft erwärmt und von Krankheitserregern befreit. Hals und Rachen sind somit die erste Kontaktstelle für Viren und Bakterien. Dort können sich die Erreger festsetzen und schmerzhafte Halsentzündungen auslösen, die mit leichtem Kratzen beginnen und später das Schlucken beschwerlich machen können.

 

Nicht zu unterschätzen

  • Doch man sollte eine Halsentzündung nicht auf die leichte Schulter nehmen. Wird die Halsentzündung verschleppt, kann sie schwerwiegende Erkrankungen nach sich ziehen. 

 

  • So kann sich eine bis in den unteren Rachenbereich ausweitende Halsentzündung zu einer Kehlkopfentzündung entwickeln, die einen Stimmverlust zur Folge haben kann. Der durch Viren bereits geschädigte Rachenbereich ist für bakterielle Entzündungen besonders empfänglich, die Einnahme von Antibiotika ist dann nicht mehr abzuwenden.

 

Schmerzbehandlung und Großmutters Hausmittel

  • Bei Halsentzündungen ist es wichtig, die Schmerzen als auch die Entzündungen früh zu behandeln. Zusätzlich sollte neben der Behandlung der Halsentzündung auch die Stärkung des Immunsystems das Ziel sein. Dies ist besonders bei Kindern wichtig, da deren Immunsystem noch nicht vollständig entwickelt ist und sie deshalb besonders anfällig für Infektionen sind. 

 

  • Gerade bei Kindern ist eine schnelle Schmerzlinderung wichtig, da es durch die resultierende Verweigerung von Nahrung und Getränken aufgrund der Schluckbeschwerden schnell zu einer weiteren Verschlechterung des Allgemeinzustandes kommen kann. 

 

  • Neben den gängigen Arzneipräparaten, die zur Linderung beitragen, können besonders „Großmutters Hausmittel“ eine schnelle Heilung von Halsentzündungen fördern. Neben beruhigenden Tees und warmer Milch mit Honig unterstützen zum Beispiel Halswickel das Abschwellen der Atemwegsschleimhaut. Dabei wird ein mit kaltem Wasser angefeuchtetes Tuch um den Hals gewickelt, darüber wird ein Wollschal gelegt. Dieser Halswickel sollte alle ein bis zwei Stunden erneuert und auch über Nacht angewandt werden.

 

  • Sollten die Beschwerden nach einer Woche nicht abklingen oder sich verschlimmern und es tritt zusätzlich Fieber auf, ist unbedingt ein Arzt zu konsultieren.