Haltbarkeit - Kosmetik ist nur begrenzt haltbar

Die Haltbarkeit von Kosmetik variiert von Produkt zu Produkt. Sie sollten darauf achten, dass sie ihre Kosmetika dunkel und kühl aufbewahren.


Meist ist es so, dass unzählige angefangene Tuben, Tiegel und Flaschen im Badezimmer herumstehen. Dass jedoch Kosmetik nur eine bestimmte Haltbarkeit hat, beachten viele Menschen nicht. Besonders die Zubereitung birgt viele Probleme, da Kosmetika einen hohen Wasseranteil besitzen und damit als idealer Nährboden für Pilze und Bakterien fungieren. Aber auch der Fettanteil einer Creme kann schnell ranzig werden und bei einer Anwendung die Haut reizen.

 

Mindesthaltbarkeitsdatum beachten

Grundsätzlich sind Kosmetika mindestens zweieinhalb Jahre haltbar, allerdings gilt das für bestimmte Zubereitungen aufgrund ihrer Zusammensetzung nicht. Dies betrifft besonders Naturprodukte und konservierungsmittelfreie Kosmetika. Der Hersteller ist bei solchen Kosmetika daher gesetzlich verpflichtet, ein Mindesthaltbarkeitsdatum auf der Verpackung anzugeben. Ausgenommen sind Kosmetika, die gegen Mikroorganismen nicht anfällig sind. Dazu zählen Produkte in Einmal-Behältnissen wie zum Beispiel Probepäckchen, Aerosole und alkoholhaltige Zubereitungen.

 

Informationen über Inhaltstoffe

Auch zur Angabe der Inhaltsstoffe in einer genormten internationalen Schreibweise sind die Kosmetikhersteller gesetzlich verpflichtet. So haben vor allem Allergiker vor dem Kauf die Möglichkeit, sich über problematische Inhaltsstoffe zu informieren, egal in welchem EU-Land die Kosmetik erworben wird. Seit 2005 müssen auch Riechstoffe in Kosmetika, die möglicherweise Allergien auslösen, namentlich aufgeführt werden. Früher wurden diese einfach unter dem Begriff „Parfüm“ zusammengefasst.

 

Kosmetika richtig aufbewahren

Generell gilt, dass Kosmetikprodukte kühl, trocken und dunkel aufbewahrt werden sollten. Für eine längere Lagerung im feucht-warmen Badezimmer sind sie nicht geeignet. Angebrochene Kosmetika sollten schnell verbraucht werden, der Behälter nur kurz vor der Anwendung geöffnet und danach sofort wieder verschlossen werden. Je mehr Luft oder Feuchtigkeit an die Kosmetika gelangen, desto schneller verdirbt der Inhalt. Besonders Sonnenschutzmittel sowie Selbstbräuner sind davon betroffen, da sie licht- und sauerstoffempfindliche Substanzen enthalten, ihre Haltbarkeit ist also besonders kurz. 

 

Nicht mit den Fingern in die Creme greifen

Auch sollten bei Cremes aus Tiegeln statt des Fingers ein Spatel benutzt werden, da so das Risiko der Verkeimung verringert wird. Praktischer sind Creme-Spender, diese schließen das Problem nahezu vollkommen aus. Bei Lippenstiften, die fast vollständig aus Fett bestehen, genügt es, sie gelegentlich anzuspitzen beziehungsweise mit einem sauberen Tuch abzuwischen.