In der kalten Jahreszeit ist unsere Haut oftmals gereizt und trocken. Wir finden uns täglich mehrere Male vor dem Spiegel ein, um unserer Gesichtshaut mit pflegender Crème zu helfen. Doch was wir dabei vergessen ist, dass unsere Hände auch der Pflege bedürfen. Teure Handcremes helfen zwar, aber das nicht unbedingt sofort. Oft ist nur nach mehrtägigem cremen eine Besserung zu spüren.
Hier können wir aber jetzt auf ein altbewährtes Mittel zurückgreifen. Die Maske. Denn was auch bei unserem Gesicht wahre Wunder bewirkt, kann für die Hände nur genauso gut sein.
Rettung sofort
Handmasken werden als intensive Sofort-Hilfe und Pflege eingesetzt. Richtig angewendet, verhelfen sie zu streichelzarter Haut und schon bald gehören rissige, spröde Stellen der Vergangenheit an.
Handmasken sind in den unterschiedlichsten Variationen als Fertigprodukt in Drogerien und Apotheken zu erhalten. Ganz einfach kann man sie allerdings auch selbst herstellen.
Gute Zutaten sind beispielsweise Aloe Vera oder Olivenöl.
Wirkung über Nacht
Sehr gut wirkt eine Handmaske, wenn man sie vor dem Schlafengehen aufträgt und über Nacht einwirken lässt. Hat man Baumwollhandschuhe parat, ist es von Vorteil diese darüberzustreifen, so entfalten die Wirkstoffe durch Wärme ihre volle Wirkung. Am morgen sollte man die Hände dann kurz waschen.
Der Zustand der Haut ist je nach Ausgangszustand schnell sicht- und fühlbar. Die kleinen Knitterfältchen sind sichtlich reduziert und die Haut fühlt sich streichelzart und ultrasanft an.
Nicht nur für Frauen
Um eine langfristige Steigerung des Wohlbefindens zu erzielen, sollte man Handmasken ein Mal die Woche für circa 30 Minuten anwenden. Bei stark beanspruchten Händen kann man den Vorgang auch zwei bis drei Mal die Woche wiederholen.
Die meisten Fertigprodukte kommen mit einem blumigen Duft daher. Allerdings gibt es auch duftneutrale Anwendungen, die ebenfalls für die Männerwelt geeignet sind.
Wer also keine Lust mehr auf trockene Hände hat, sollte eine Handmaske unbedingt ausprobieren.
Wir verrraten, wie Sie die Masken selbst herstellen können!
Die Wunder-Kur
Man nehme:
Anschließend vermischen Sie alles mit leicht erwärmten Mandelöl und tragen es bei 30 minütiger Einwirkzeit dick auf die Hände auf. Fertig!
Samtpfötchen-Maske:
Man nehme:
Die Haferflocken in 100 ml Wasser circa 10 Minuten quellen lassen. Danach den Zitronensaft und das Olivenöl und alles miteinander vermischen. Die Paste auf die Hände auftragen und gründlich einmassieren. Nach 10 Minuten abspülen, anschließend eincremen.
Tipp: Wer kann, vom Partner einmassieren lassen. Tut unerwartet gut!