Handy Anbieter - Bewahren Sie den Überblick

Viele Handy Anbieter und viele verschiedene Tarifformen. Da kann man schonmal leicht den Überblick verlieren. Der Kunde kann bei Anbieterauswahl nicht nur auf die vier in Deutschland angebotenen Netze zurückgreifen


Der Kauf des ersten eigenen Mobiltelefons ist keine einfache Angelegenheit. Neben der grundsätzlichsten aller Fragen, Prepaid oder Vertrag, ist auch die Wahl des Anbieters eine wichtige Entscheidung. In Deutschland gibt es vier Mobilfunknetze, die von den großen Anbietern gekauft wurden und nun vermarktet werden. Besitzt ein Mobilfunkanbieter ein eigenes Netz, nennt man ihn Telekommunikationsnetzbetreiber.

 

Vier Handy Anbieter

  • Momentan gibt es vier in Deutschland: T-Mobile, Vodafone, E-plus und O2. Die verfügbaren Netze sind auf diese Betreiber wie folgt verteilt: T-Mobile und D1, Vodafone und D2, E-plus und E1 sowie O2 und E2. Nun kann der Neukunde aber aus mehr als vier Anbietern wählen. 

 

  • Die großen Netzbetreiber vermieten ihre Netze auch an andere Firmen. Diese so genannten Service Provider vermarkten nun das gemietete Netz unter ihrem eigenen Namen. 

 

  • Zwei dieser Provider sind Debitel oder Mobilcom. Außer dem Namen haben sich auch die Konditionen geändert, sie bieten andere, meist günstigere Tarife an.

 

Billiganbieter

  • Im Jahr 2005 kam der erste Billiganbieter auf den Markt: Simyo. Andere günstige Provider entdeckten den Mobilfunkmarkt und machten es sich zur Aufgabe, den etablierten Anbietern die Kunden abzunehmen, unter ihnen viele Lebensmittelketten. Die günstigen Prepaidkarten gehören mittlerweile zum festen Sortiment von Aldi, Rewe und Schlecker.

 

No frills - kein Handy dazu!

  • Die als Mobilfunkdiscounter bezeichneten Handy Anbieter vereinheitlichen die vielen verschiedenen erhältlichen Tarife in einer simplen Formel: Es wird zu jeder Tages- und Nachtzeit derselbe Preis gezahlt. Die Gebühr für eine Gesprächsminute liegt hierbei deutlich unter dem der großen Netzbetreiber. 

 

  • Sie müssen keine teuren Neugeräte finanziell unterstützen. „No frills“, heißt das aus der Flugzeugbranche entlehnte Verfahren. Es bedeutet, dass man keinerlei Zugaben bekommt, in diesem Fall ein teures Handy zum Nulltarif. 

 

  • Viele Kunden entscheiden sich daher, ihr altes Vertragshandy zu den günstigen Anbietern mitzunehmen, um so der Grundgebühr und den teuren Gesprächen für immer aus dem Weg zu gehen. 

 

  • Die Nachteile der neuen Billigprovider liegen hauptsächlich in der Kundenbetreuung. Das Guthaben muss entweder an der Kasse des Lebensmittelgeschäfts oder im Internet aufgeladen werden. Eine umfangreiche Beratung ist so nicht möglich. Außerdem erhält der Kunde keine Telefonrechnung.