Handy-Reparatur - was kann man selber machen?

Die Funktionsunfähigkeit unseres Mobiltelefons ist für den modernen Menschen meist recht ärgerlich, eine Handy-Reparatur jedoch in manchen Fällen auch einfach selbst möglich.


Da das Handy in den vergangenen Jahren zum ständigen Begleiter des Menschen avanciert ist, kann es natürlich nicht ausbleiben, dass mit dem täglich viel benutzten Gebrauchsgegenstand das ein oder andere Unglück passiert. Soll das gute Stück so schnell wie möglich wieder einsatzbereit sein, stellt sich so mancher Handybesitzer die Frage, ob er in der Lage ist, die Handy-Reparatur auch selbst durchzuführen.

Handy-Reparatur – behebbare Schäden

  • Der häufigste Grund für eine gestörte Funktion des Mobiltelefons ist der Akku. Dieser hat häufig nicht die selbe Lebenszeit wie das Gerät selbst und lässt sich oftmals bereits nach einem Jahr nicht mehr oder nur noch beschränkt laden. Da es aber inzwischen von jedem Anbieter und Modell auch einzelne Akkus zu kaufen gibt, lässt sich dieses Problem schnell lösen. Dazu muss lediglich die hintere Deckplatte des Gerätes entfernt, der alte Akku herausgenommen und der neue eingesetzt werden. Schon ist die Handy-Reparatur durchgeführt und das Gerät kann wieder geladen werden.
  • Ähnlich stellt sich die Sache bei Defekten am Netzteil des Gerätes dar. Ist die Steckverbindung verbogen oder gebrochen, beziehungsweise das Kabel defekt, ist eine Reparatur zwar nicht lohnend, das Netzteil kann jedoch zu jedem beliebigen Gerät nachgekauft werden.
  • Vor allem bei den momentan begehrten Telefonen mit Touch-Screen ist das Display recht störungsanfällig. Seit kurzer Zeit bieten einige wenige Anbieter für sehr teure Mobiltelefone auch Ersatz-Displays an. In einer beiliegenden Anleitung, die auf jedes Modell individuell abgestimmt ist, wird dem Kunden in Schrift und Bild veranschaulicht, wie er sein Handy ohne Schaden zerlegen muss, um den neuen Screen einbauen zu können. Besonders bei teureren Geräten kann sich eine Anfrage beim Hersteller und die eigenhändige Handy-Reparatur auf alle Fälle lohnen.
  • Hat das Handy durch einen Sturz vom Tisch oder aus der Hosentasche Kratzer am Display abbekommen, gibt es spezielle Politurmasse, die Kratzer mildert oder sogar ganz verschwinden lässt. Diese lässt sich im Fachhandel kaufen und bald erstrahlt die Bildfläche in neuem Glanz.
  • Ist allerdings durch ein Unglück Wasser ins Handy gelangt, ist der Besitzer bei der Handy-Reparatur auf sein Glück angewiesen. Es gilt lediglich, das Gerät so schnell wie möglich auseinander zu bauen und die Einzelteile trocknen zu lassen. Und Achtung: Solange das Gerät innen feucht ist, darf es unter keinen Umständen eingeschaltet werden, da sonst in den meisten Fällen ein Kurzschluss entsteht, der die Elektrik irreparabel zerstören kann.

Handy-Reparatur – Ein Fall für den Fachmann

  • Obwohl der Handybesitzer, wie gerade erläutert, auch selbst einiges an seinem Mobiltelefon wieder in Stand setzen kann, gibt es natürlich auch Störfälle und Defekte, die lediglich der Fachmann beheben kann. Nur er hat in manchen Bereichen die Kenntnisse zum Erkennen des Defekts und sowohl die entsprechende Kompetenz, als auch das Werkzeug, um die Handy-Reparatur sinnvoll durchzuführen.
  • Meist sind es elektronische Defekte, die eine Handy-Reparatur notwendig machen. Dies zeigt sich meist daran, dass sich das Handy trotz geladenem Akku nicht anschalten lässt oder bestimmte Tasten ihren Dienst versagen. Handelt es sich um ein teures und noch recht neues Gerät, kann eine Reparatur beim Fachmann oder beim Hersteller selbst lohnend sein. Es sei jedoch darauf verwiesen, dass das Einschicken des Mobiltelefons und der Reparatur in manchen Fällen mehrere Wochen in Anspruch nehmen kann.
  • Ist das Handy ein durchschnittliches Gerät oder schon etwas älter, wird sich die Handy-Reparatur in den meisten Fällen nicht lohnen und es empfiehlt sich der Kauf eines neuen Geräts.