Handy Strahlung

Finnische Forscher fanden Anfang 2007 heraus, dass die Handy Strahlung unter Umständen sehr gefährlich für den Körper sein kann.


Während englische und niederländische Studien in den letzten Jahren keine direkte Verbindung zwischen Krebserkrankungen und der Handy Srtrahlung feststellen konnten, kommen finnische Forscher Anfang 2007 zu dem Ergebnis, das Handybenutzer ein 240 Prozent höheres Tumor-Risiko tragen. Ein vorerst erschreckendes Resultat, bei dem aber folgende Faktoren zu beachten sind:

Skandinavische Studie
Diese finnischen Wissenschaftler untersuchten Langzeit-Benutzer. Hier handelt es sich um Menschen, die seit über zehn Jahren im Besitz eines Mobiltelefons sind und dies regelmäßig und auch übermäßiger als der Normal-Verbraucher benutzt haben. Außerdem handelt es sich beim Hirntumor-Risiko dieser Untersuchung hauptsächlich um Benutzer der ersten analogen Handys. Diese Technologie – das so genannte C-Funknetz – wurde bereits 2001 in Deutschland abgeschaltet. Weiterhin ist zu beachten, dass Langzeitstudien häufig einen Fehlerquotient aufweisen, da das Erinnerungsvermögen nicht hundertprozentig sein kann.

Eventuelle Langzeitfolgen
Trotzdem kann man langfristig ein erhöhtes Hirntumor-Risiko beim mobilen Telefonieren nicht ausschließen. Eine Krebserkrankung wird von vielen Faktoren bedingt. Erbgut, aber auch Umwelteinflüsse sind zu berücksichtigen. Deshalb ist es sicherlich falsch davon auszugehen, dass Handys keine Gesundheitsrisiken bergen. Die Strahlungen der Mobiltelefone können die Nervenbahnen rund um das Ohr beeinträchtigen. Diagnostizierte Hirntumore, bei denen das Mobiltelefon-Verhalten berücksichtigt wurde, traten vermehrt in der Gehirnhälfte auf, an der der Nutzer bevorzugt telefonierte.

Handy Strahlung - Risiko minimieren
Um das eigene Risiko zu minimieren, sollten Sie eine Freisprechanlage nutzen. So kann das Mobiltelefon nicht mehr in unmittelbarer Nähe des Kopfes seine Strahlungen abwerfen. Weiterhin sollte die Strahlenbelastung beim Telefonieren gering gehalten werden. Greifen Sie lieber mal zu Ihrem Haustelefon und verwenden Sie das Mobiltelefon nur, wenn es wirklich notwendig ist. Eine schlechte Verbindung fordert dem Handy mehr Sendeleistung ab, was auch eine höhere Strahlung bedeutet. Achten Sie also auf die Sprach-Qualität und verändern Sie gegebenenfalls Ihre Position. Auch ein modernes Handy kann weiterhelfen, denn diese Geräte liegen meist unter der gesetzlich erlaubten Watt-Strahlung. Ein weiterer Tipp: Warten Sie den Verbindungsaufbau ab und halten Sie das Handy erst dann ans Ohr. Auch sollten Sie Ihr Mobiltelefon, wann immer es Ihnen Ihre Erreichbarkeit erlaubt, einfach auch mal ausschalten.

 

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