Handystrahlung: Tipps für einen vernünftigen Umgang

Über die mögliche Gesundheitsgefährdung durch Handystrahlung bei der intensiven Nutzung von Mobiltelefonen wird viel diskutiert und spekuliert


Über die mögliche Gesundheitsgefährdung bei der intensiven Nutzung von Mobiltelefonen wird viel diskutiert. Noch gibt es keine gesicherten wissenschaftlichen Ergebnisse, ob beispielsweise ein direkter Zusammenhang zwischen langjährigem Handygebrauch und erhöhtem Krebsrisiko besteht. Für diejenigen, die sicher gehen wollen, gibt es zahlreiche Tipps, um die persönliche Handystrahlung zu minimieren.

Einfach mal ausschalten
Der einfachste Weg, um unnötige Handystrahlung zu vermeiden, ist das Gerät auszuschalten, wenn sie es nicht benötigen. Darüber hinaus sorgen Sie damit für einen ungestörten Urlaub und eine geruhsamen Nachtschlaf. Auch wenn Kinder in der Nähe sind und gegebenenfalls über Kopfschmerzen klagen, ist die Abschaltung Ihres Mobiltelefons ratsam. Selbst wenn die langfristigen gesundheitlichen Folgen der elektromagnetischer Strahlung bisher nicht vollständig geklärt sind, so sollte insbesondere bei Heranwachsenden besondere Vorsicht beim Umgang mit Handys gewährleistet sein.

Ein Headset reduziert die Strahlung
Um die in den Kopf eingestrahlte Leistung deutlich zu reduzieren, empfehlen Wissenschaftler dingend die Benutzung einer Freisprecheinrichtung. Ein Headset vergrößert den Abstand zwischen Handy und Gehirn und verringert somit die Strahlung um ein Vielfaches. Diese komfortable Variante minimiert nicht nur Ihr Gesundheitsrisiko, sondern erhöht zudem Ihre Sicherheit, insbesondere im Straßenverkehr. Prinzipiell sollten Sie Ihr Handy nicht ständig nah am Körper tragen. Am besten Sie verstauen das Gerät unterwegs in einer Tasche oder einem Rucksack. Um unnötige Strahlenbelastung zu vermeiden, legen Sie Ihr Mobiltelefon – sollten Sie erreichbar sein müssen - nachts am besten auf einen weiter entfernten Tisch in der Nähe eines Fensters.

Telefonate bei schlechtem Empfang vermeiden
Sie sollten generell nicht bei schlechtem Empfang telefonieren. Die Sendeleistung Ihres Mobiltelefons ist abhängig von den jeweiligen Sende- und Empfangsbedingungen Ihres Netzbetreibers. Je besser der Empfang ist, desto weniger setzen Sie sich einer Handystrahlung aus. Manchmal genügt es, lediglich ein paar Meter weiter oder zum Telefonieren ans Fenster zu gehen, um eine bessere Kommunikation zur Basisstation zu bekommen. Auch während einer Zugfahrt erweist sich die Verbindungsqualität oftmals als schlecht. Bestenfalls telefonieren Sie erst, wenn Sie einen Bahnhof erreicht haben. Sollte die Zeit drängen, begeben Sie sich in den sogenannten Intrain-Repeater-Wagen. Dieser „Im-Zug-Verstärker“ gewährleistet eine störungsfreie Funkverbindung und verbessert die Kommunikation zwischen Handy und Mobilfunkstation.

W-LAN und Bluetooth
Sofern Sie die Möglichkeit haben, über W-LAN ins Internet zu gehen statt das Mobilfunknetz zu nutzen, sollten Sie sich für ersteres entscheiden. Das Handy sendet bei W-LAN mit deutlich geringerer Leistung als im GSM- beziehungsweise UMTS-Betrieb. Sollten Sie jedoch die W-LAN-Funktion Ihres Gerätes nicht benötigen, so schalten Sie sie ab. Gleiches gilt übrigens auch für Bluetooth. Bei Deaktivierung senken Sie das potenzielle Risiko und schonen darüber hinaus die Akkukapazitäten Ihres Gerätes.