Haustier: ein Begleiter für die Seele

Ob Hund, Katze oder Maus - viele Menschen wünschen sich ein Haustier.


Wer kennt es nicht? Der unbezähmbare Wunsch nach einem eigenen Haustier in Kindertagen. Ob es nun ein Hund, eine Katze, Fische oder ein Kaninchen war, nichts wünschte man sich mehr als ein eigenes, kleines Tier zum Bepusseln, Bespielen und Beschmusen. Doch den meisten Kindern wurde und wird immernoch dieser Wunsch nicht immer erfüllt und nach einigen Jahren, spätestens in der Pubertät, verliert das Begehren danach an Wichtigkeit. Doch der Wunsch hinterlässt meist für lange Zeit noch ein Lücke im Herzen, die man sich spätestens als Erwachsener vielleicht füllen wird.

Für jeden und alle ein Tier!
Doch nicht nur Kinder sind vernarrt in Tiere. Fast jeder Mensch empfindet einen ganz besonderen Drang zu einer bestimmten Art von Tier. Aktive Menschen, vor allen Dingen auch Männer, mögen Hunde als treuen Begleiter und Freund fürs Leben. Frauen sind dafür bekannt, dass sie Katzen sehr anziehend finden und sich gegen die Einsamkeit und zum Schmusen gerne ein solches Tier ins Haus holen. Auch ältere Menschen lieben Tiere, bei ihnen sieht man oft Wellensittiche in den Wohnungen.
Aber mal ganz abgesehen von den üblichen Haustieren, sind Geschmäcker sehr verschieden und viele Menschen leben mit sehr ausgefallenen Tieren zusammen. Es gibt Reptilienliebhaber, die sich Echse und Co. in einem Terrarium halten. Sogar Spinnen sind gern gesehen, wenn auch außergewöhnlich. Die Liste der Haustiere ist unendlich lang.

Unterschiede Haustiere von Heimtieren
Doch warum ist es in der Gesellschaft so üblich ein Tier im Haus, also ein zahmes Haustier zu halten? Menschen haben sich von vor Christi Geburt an Haustiere gehalten. Hierbei ging es vor allen Dingen aber darum, an Rohstoffe wie Fleisch oder Milch besser heranzukommen, oder die Tiere als Nutztiere in der Landwirtschaft einzusetzen. Hier spricht man von einer Domestizierung der Arten.
Heimtiere, wie zum Beispiel Katzen und Hunde, die keinen wirklichen wirtschaftlichen Nutzen für den Menschen haben, werden rein zum Vergnügen gehalten.

Eine Anschaffung sollte gut überlegt sein
Dennoch sollte man Haustiere nicht als Gegenstand zum Entertainment betrachten. Sie sind Lebewesen, wie wir auch, und haben Bedürfnisse, die gestillt werden müssen. Außerdem kann man sie nicht so einfach weggeben, wenn sie einem langweilig geworden sind. Wie beispielsweise ein Sportgerät, was dann in die Ecke gestellt wird, wenn der Mensch das Interesse daran verloren hat. Die Anschaffung eines Haustieres sollte deswegen gut durchdacht sein. Hier müssen auch Kosten durchrechnet werden und geklärt werden, wer sich in Zukunft um das Tier kümmern wird und wer aufpassen wird, wenn der jährliche Urlaub ins Haus steht.

Prädikat: Wertvoll!
Auf der anderen Seite gibt kein Lebewesen so viel zurück wie ein Tier. Haben Tiere einmal Vertrauen gefasst, lieben Sie bedingungslos und verlangen dafür wenig. Auch haben sie eine große psychotherapeutische Wirkung auf so manchen, denn sie hören zu, machen keine Vorwürfe und sind geduldiger als so mancher Mensch.
Und gerade, wenn es um Kindererziehung geht, ist ein Tier eine gute Idee, denn die Kleinen lernen spielerisch Verantwortung zu übernehmen und den Umgang mit anderen Lebewesen, was für ihre weitere Entwicklung sehr von Vorteil ist.