Hautwiderstandsmessung

Bei der Hautwiderstandsmessung wird anhand von Messplättchen Strom durch den Körper geleitet, anhand dessen der individuelle Stressfaktor ermittel werden kann. Je niedriger der Hautwiderstand desto mehr spricht für eine Beeinträchtigung des Organismus'.


Mittels der Hautwiderstandsmessung kann man die Größe der Poren und die Aktivität der Schweißdrüsen ermitteln.
Je mehr Schweiß der Körper produziert, desto geringer ist der Hautwiderstand. Vor allem Lügendetektortests liegt oftmals das Prinzip der Hautwiderstandsmessung zugrunde, da man davon ausgeht, dass Menschen beim Lügen schwitzen, auch wenn keinerlei äußere Anzeichen zu beobachten sind. Man kann dieses Verfahren auch nutzen, um Werbewirksamkeit (jedoch nur hinsichtlich der Aufmerksamkeitsregung, ohne positive oder negative Einordnung) oder um die Wirkung von Störquellen (wie Wasseradern, Elektrosmog, Baustoffe, Medikamente und viele mehr) zu messen. 

 
Durchführung:
Bei diesem Test werden zwei Messplatten aus Metall am Körper des Probanden (meist an den Fingern) angebracht und anschließend kontinuierlich ein mäßiger Strom durch die Haut geleitet. Die Messelektroden am Körper registrieren jegliche Veränderung des Hautwiderstandes. Die unterschiedlichen Werte werden entweder automatisch oder manuell in eine Tabelle eingetragen und anschließend ausgewertet. Wenn der Proband schwitzt sondert er eine sehr ionenhaltige Flüssigkeit aus, welche den Hautwiderstand sinken lässt.
 
Wirkung:
Im Grunde genommen misst dieses Verfahren, ob die Testperson entspannt oder angespannt ist.  Außerdem wird davon ausgegangen, dass der Leitwert der Haut in den Reflexzonen erkrankter Organe erhöht ist. So lassen sich Rückschlüsse auf eventuell vorhandene Erkrankungen ziehen.
 
Einschränkungen:
Das Messverfahren der Hautwiderstandsmessung ist sehr kompliziert und sensibel, bereits unterschiedlich starker Druck auf die Messplättchen kann das Ergebnis stark verändern. Man kann beispielsweise durch die Verwendung von flächigen Messplatten, welche man am Körper befestigt, das Risiko solcher Messabweichungen verringern.  In der Regel sind die ersten zehn Minuten der Messung als nichtig anzusehen, da die Testperson diese Zeitspanne benötigt, um sich an die Situation zu gewöhnen.