Wer unter sehr empfindlicher Haut oder gar Hautkrankheiten wie Neurodermitis, Schuppenflechte oder Ekzemen leidet, sollte es mal mit Meersalz versuchen. Schon seit der Antike vertraut man auf das Naturprodukt.
Edles hawaiianisches Meersalz
Einen Hauch Exklusivität bringt das rote hawaiianisches Meersalz. Durch einen kleinen Anteil an rötlicher Tonerde das „Alea“ genannt wird, ist es noch reichhaltiger als beispielsweise das Salz aus dem Toten Meer. In der Tonerde stecken wertvolle Eisenoxide, die wichtig für die Haut sind. Das rote Salz von der Trauminsel ist ein komplettes Naturprodukt und wird dort gewonnen, wo der Pazifik noch sehr rein ist. Es ist auch bei empfindlicher oder gereizter Haut geeignet. Die Mineralstoffe helfen der Haut, sich zu regenerieren. Das Meersalz kann man zum Baden oder zum Peelen verwenden. Auf Hawaii wird es aber auch traditionell zum Kochen und zum Konservieren verwendet.
Meersalzbad
Ein Vollbad mit Meersalz wirkt entzündungshemmend und auch reizlindernd. Es ist vor allem empfehlenswert bei Reizungen der Haut oder sehr trockener Haut. Auch bei Erkrankungen wie Akne, Neurodermitis, Schuppenflechte, oder Ekzemen kann man sich ohne Bedenken in die Wanne legen. Die gereizte Haut wird durch die Mineralien beruhigt.
Baden Sie höchstens 20 Minuten. Pro Liter Wasser sollten Sie um die 35 Gramm Salz verwenden. Bei schlimmeren Hautkrankheiten können es bis zu 80 Gramm Salz pro Liter Wasser sein. Die Salze dringen dann über das Vollbad in die Haut ein, dadurch wird die Haut gestrafft, der Kreislauf wird angeregt, der Zellstoffwechsel stimuliert und sogar die Fettverbrennung angekurbelt.
Duschen Sie sich danach kurz kalt ab, so können sich die Hautporen schließen. Entspannen Sie sich danach für eine Stunde.
Salz muss nicht aus Hawaii kommen
Verwöhnen kann man sich auf vielerlei Arten. Dafür muss es nicht das spezielle hawaiianische Meersalz sein. Denn auch „normales“ Meersalz steckt voller Mineralien. Kauft man ein Fertigprodukt, ist es beispielsweise angereichert mit edlem Macadamia- oder Mandelöl.
Auch in Gesichtspeelings steckt Meersalz häufig.
Warum Peeling nicht einfach selbstmachen?
Das Peeling kann man aber auch ganz leicht selbst machen. Entweder mit dem edlen hawaiianischen Salz oder mit dem klassischen Meersalz aus dem Toten Meer. Es wird in jeder Drogerie als Badesalz verkauft. Vermischen Sie das Salz mit ein wenig Olivenöl und verrühren Sie die Masse gut. So werden die scharfen Kanten des Salzes ein wenig abgeschliffen. Innerhalb von Minuten hat man ein wirkungsvolles Peeling.
Durch das grobe Meersalz entsteht ein angenehmer Massageeffekt. Die Mineralien wie Natrium, Kalzium, Magnesium, Eisen und Kalium helfen der Haut dabei, Feuchtigkeit zu speichern.
Massieren Sie das Meersalz unter der Dusche ein, raue Stellen brauchen ein wenig mehr Aufmerksamkeit. Spülen Sie es mit warmem Wasser ab. Duschen Sie sich danach, um die Durchblutung anzukurbeln, mit kaltem Wasser ab.