Heckcontainer - Bauanleitung

Für einen Heckcontainer braucht man einen Dreipunkt, ein Grundgestell, ein Planierschild, eine Verkleidung, eine Heckklappe und eventuell eine Beleuchtung.


Einen Heckcontainer herzustellen sollte für den den geübten Heimwerker kein Problem sein. Wenn man einen schwenkbaren Container herstellen will, braucht man zusätzlich noch einen Kipprahmen. Wer besonders sperrige Gegenstände transportieren will braucht außerdem noch vier Zugösen.

Spezifikationen

  • Einen gebrauchten Dreipunkt bekommt man günstig auf dem Schrottplatz. Dieser ist später das Verbindungsstück vom Container zum Traktor. Das Grundgestell ist ein Gittergestell aus Stahlrohren. Dieses sollten mindestens drei Millimeter dick sein. Es ist dabei zu beachten welches Gewicht der Traktor aushalten kann und wie schwer die später zu transportierenden Gegenstände sein werden.
  • Die Planierschilddicke sollte circa 15 Millimeter betragen. Die Breite hängt vom Traktor und vom Grundgestell ab. Diese beträgt aber in den meisten Fällen um die zwei Meter. Das Planierschild lässt sich auch hervorragend als Polterschild verwenden. Als Verkleidungsmateriel verwendet man sechs Millimeter Alu-Riffelblech, weil der Heckcontainer sonst zu schwer wird. Die Aufhängung für die Heckklappe ist aus massivem Stahl gefräst.

Herstellung

  • Auf dem Kipprahmen verschweißt man das Grundgestell vom Heckcontainer über ein Drehgelenk. Das Drehgelenk verschweißt man anschließend mit dem Kipprahmen und dem Planierschild. Nun wird das Grundgestell lackiert, welches dadurch nicht nur besser aussieht sondern auch vor Wettereinflüssen geschützt ist. Die gängigste Farbe ist hier Deutzgrün.
  • Dann montiert man die Verkleidung auf dem Grundgestell. Jetzt muss nur noch die Heckklappe montiert werden. Wenn man zusätzlich noch auf allen vier Ecken Zugösen befestigt, kann man dadurch später Spanngurte ziehen um auch sperriger Sachen zu transportieren. Nun ist der Heckcontainer so gut wie fertig. Wenn er auf maximaler Höhe die Rücklichter des Tracktors verdeckt, dann muss man zusätzlich  noch eine Beleuchtung anbringen.

Vorteile

  • Der Heckcontainer kann nun zu vielfältigen Aufgaben eingesetzt werden, denn gerade wer öfter in unwegsames Gelände muss, wird die entscheidenden Vorteile gegenüber einem Anhänger bald zu schätzen wissen. Hier gibt es keine Räder, die sich im Boden festfahren könnten und man kommt mit ihm besser durch Kurven, weil man auf umständliches manövrieren verzichten kann.