Die Rotbuche, mit botanischem Namen Fagus sylvatica, ist normalerweise als Wald- oder Parkbaum anzutreffen. Die Rotbuche bevorzugt humosen, kalkhaltigen Lehm- oder Sandboden und kann im Alter eine stattliche Höhe von circa 30 bis 40 Metern erreichen.
Schon lange weiß man die guten Eigenschaften als Heckenpflanze zu schätzen, weshalb sie sehr häufig als Sichtschutz, Abgrenzung in Hausgärten und öffentlichen Anlagen anzutreffen ist. Die Hecke aus Rotbuche gedeiht jedoch nur zufriedenstellend, wenn die Anforderungen an den Standort erfüllt sind.
Ein Gehölz mit vielen Verwendungsmöglichkeiten
Heute hat man eine umfangreiche Auswahl an Heckengehölzen. Bewährt hat sich die Hecke aus Rotbuche und wird daher gerne als Formgehölz eingesetzt. Ob als hohe oder niedrige Hecke, als Bogengang, Torbogen oder Raumteiler: die Rotbuche sieht einfach immer gut aus und besticht durch einen dichten Wuchs.
Mehrwert für jeden Garten
Mit ihrem kräftigen, dunkelgrünen Laub macht die Hecke aus Rotbuche dabei stets einen gesunden Eindruck. Die Rotbuche ist zwar sommergrün, besitzt aber lang haftendes Laub, das sich im Herbst wunderschön leuchtend braun-rot verfärbt. Ein echter Blickfang!
Den Winter über verbleibt dann das trockene, braun verfärbte Laub an der Pflanze bis zum nächsten Austrieb im Frühjahr. Erst dann verliert sie das alte Laub. Das abgefallene Laub sollte auf jeden Fall kompostiert werden. Denn Laub bildet eine gute Grundlage für hochwertigen Kompost.
Schnittverträglich und robust
Möglichst zwei Mal im Jahr sollte die Hecke aus Rotbuche geschnitten werden, einmal vor dem Austrieb und einmal im Spätsommer. Hierbei zeichnet sich das Heckengehölz durch eine gute Schnittverträglichkeit aus.
Die Hecke aus Rotbuche kommt mit Standorten sowohl in der Sonne als auch im Schatten zurecht. Durch ihr weit verzweigtes Wurzelwerk ist sie sehr standfest und daher sehr windbeständig.
Darauf wird empfindlich reagiert
Der gewählte Standort sollte keinesfalls Staunässe enthalten, denn dies kann zum Absterben der Hecke führen.
Trotzdem hat das Gehölz einen großen Wasserbedarf und sollte in Trockenperioden ausreichend gewässert werden. Denn Trockenheit führt bei Rotbuche gerne zu Wolllausbefall.
Spätfröste im Mai dagegen können den frischen Austrieb erheblich schädigen.