Heilen mit der Natur: Gesund ohne Chemie!

Viele moderne Medikamente haben ihren Ursprung in pflanzlichen Tees und Zubereitungen der Naturvölker. Aber auch alternative Therapien wie die Kneipp-Kuren kommen ohne Tabletten aus. Ständig werden neue Verfahren bekannt, mit denen man, abseits von aller Chemie, zum Heilen mit der Natur finden kann.


Es gibt viele Heilmittel und Hausmittel, die uns schon lange bekannt sind, wieder vergessen wurden oder aus Unkenntnis abgelehnt werden. Sie alle versuchen dem Körper zu helfen, sich selbst zu helfen. Sie sind so unterschiedlich und vielfältig wie die verschiedenen Kulturen aus denen sie stammen. Im Prinzip ist für jeden Geschmack etwas dabei, wenn man gewillt ist ohne Chemie, sondern durch das Heilen mit der Natur gesund zu werden.

Homöopathie: Heilen mit der Natur

  • Die Homöopathie geht auf Dr. Samuel Hahnemann zurück. Er ging davon aus, dass Ähnliches durch Ähnliches geheilt werden soll. Ein homöopathisches Arzneimittel wird dementsprechend so ausgewählt, dass es die Symptome, an denen der Kranke leidet, auch bei einem gesunden Menschen hervorrufen könnte.
  • Dazu wird ein Inhaltsstoff bis zur richtigen Konzentration verdünnt, bevor er dem Kranken verabreicht wird. Zuvor ist jedoch eine genaue Analyse der Krankheit und ihres Verlaufs erforderlich.

Wasseranwendungen nach Pfarrer Kneipp

  • Sebastian Kneipp heilte durch regelmäßige Bäder in der kalten Donau sich selbst von Tuberkulose. Danach entwickelte er seine Idee vom Heilen mit der Natur durch seine bekannten Kneipp-Kuren.
  • Grundlage bildet die regelmäßige Anwendung von Wassergüssen, Bädern sowie das Treten in knietiefem Wasser. Die Therapie wird vor allem bei Krampfadern, Immunschwäche und Herz-Kreislauf-Erkrankungen angewendet.

Die Natur als Ersatz für Psychopharmaka

  • Viele Psychopharmaka bringen die Gefahr einer Abhängigkeit mit sich. Pflanzliche Heilmittel sind hier ein besonders wertvoller Beitrag zum Heilen mit der Natur. Außerdem besteht bei diesen Medikamenten nicht das Risiko einer Überdosierung.
  • Das wirksamste Mittel gegen Depressionen ist Johanniskraut. Viele seiner Inhaltsstoffe sind in ihrer Wirksamkeit wissenschaftlich bewiesen. Einziger Nachteil von Johanniskraut ist, dass es seine Wirkung erst nach einer Kur von vier bis sechs Wochen entfaltet. Bei längerer Anwendung reagieren einige Menschen mit erhöhter Lichtempfindlichkeit.
  • Ebenfalls belegt ist die beruhigende Wirkung von Baldrian. Es gilt als sanfte Hilfe bei Einschlafstörungen und nervöser Unruhe. Im Gegensatz zu manchen verschreibungspflichtigen Medikamenten macht es jedoch nicht träge.

Die heimische Küche: Heilen mit der Natur

  • Auch viele Lebensmittel, die in den meisten Küchen zu finden sind, haben heilende Wirkung. Die erkältungslindernde Wirkung von Hühnerbrühe war schon den Großeltern bekannt und gilt als wissenschaftlich erwiesen.
  • Ingwer beispielsweise wirkt stärkend auf das Immunsystem. Wilde Hagebutte ist ein altes Hausmittel bei schmerzenden Gelenken und Kümmel wird eingesetzt bei Erkrankungen des Verdauungstraktes.