Heilende Substanzen in der Alternativmedizin

Auch werden verschiedene heilende Substanzen, wie Pflanzen, Mineralien und Elemente eingesetzt. Die Wirkung, einiger dieser Substanzen, konnte wissenschaftlich belegt werden, wie z.B. bei Johanniskraut.


Bei den alternativen Heilmethoden spielen die verwendeten Substanzen eine besonders große Rolle. Mit ihnen steigt und fällt der Erfolg einer Therapie und ihr Stellenwert in der medizinischen Fachwelt. Häufig wird den angebotenen Stoffen eine geringe bis nicht nachweisbare Wirkung nachgesagt. Trotzdem finden immer wieder Versuche und Studien seitens der Alternativheiler statt, um zu beweisen, dass heilende Substanzen wie Pflanzen, Mineralien und die Elemente positive Ergebnisse erzielen. Dabei reicht die Palette von uns vertrauten Mitteln, wie den Heilpflanzen und Schüsslersalzen, zu scheinbar kuriosen Dingen wie Ozon und Bärengalle oder Altbewährtem, wie dem eigenem Blut.
 

Göttliche Helfer
Das wachsende Bewusstsein für die Mittel der Natur spiegelt sich im sehr umfassenden Gebiet der Phytotherapie wider. Pflanzen und Teile von ihnen sind schon seit Urzeiten hoch geschätzte Arzneien, die nicht umsonst von einigen Kulturstämmen als Götter verehrt wurden. Heilende Substanzen aus der Pflanzenwelt sind äusserst vielseitig einsetzbar, da man sie zu Salben verarbeiten, pulverisiert, in Tabletten- oder Kapselform zu sich nehmen oder sie in Alkohol gelöst trinken kann.  Und manch eine Blume schenkt uns, alleine durch ihren wohltuenden Duft, Linderung.
 

Die Kraft der Natur
In der Homöopathie und bei der Bachblütentherapie sind in den angewendeten Medikamenten keine nachweisbaren Spuren vom ursprünglichen Wirkstoff zu finden, da die Lösungen mit Alkohol verdünnt werden. Bei diesem Verfahren spricht man auch von der Potenzierung eines Stoffes. Daher besitzen Medikamente in der Homöopathie immer den Zusatz eines Potenzkürzels, das heißt, wie stark verdünnt es ist.
 

Altbewährtes in neuem Gewand
Bei der Eigenbluttherapie wurde eine alte medizinische Methode modernisiert und verbessert. Der Aderlass war im Mittelalter ein bewährtes Rezept gegen fast jede erdenkliche Beschwerde. Moderne Ärzte sehen dies wesentlich differenzierter. Bei der Eigenbluttherapie wird ein Teil des Bluts dem Körper entzogen, mit Sauerstoff versetzt, mit ultraviolettem Licht bestrahlt und dem Körper wieder zugeführt.
 

Moderne Methoden
Methoden und Mittel, die den Körper von schädlichen Einflüssen reinigen sollen, finden sich ebenfalls im Bereich der Ozon- und Sauerstofftherapie. Beide arbeiten mit Stoffen, die für das menschliche Auge nicht sichtbar sind, für viele ist es daher nur schwer vorstellbar, dass sie tatsächlich etwas bewirken. In Wirklichkeit ist Ozon, eine Art des Sauerstoffs und reiner Sauerstoff sehr reaktionsfreudig. Der Mensch braucht Luft zum Atmen, diese besteht bekanntlich zum Teil aus Sauerstoff und zu einem anderen Teil aus uns schädigenden Partikeln. Wenn dem Körper mehr Sauerstoff zugeführt wird, wird er leistungsfähiger und kann somit aufgenommene Schadstoffe besser entsorgen. Daraus folgt ein reinigender und regenerierender Effekt für den Organismus. Menschen, die jedoch schnell allergische Reaktionen aufweisen, sollten auf eine Ozontherapie verzichten, da reines Ozon schon in kleinen Mengen für den Menschen giftig ist.