Heimbeatmung - was zahlt die Kasse

Erhalten Sie einen Überblick darüber, wer die Kosten für eine Heimbeatmung übernimmt und an wen Sie sich hierfür wenden müssen.


Bestimmte Lebensumstände machen es zeitweilig oder auch aud Dauer notwendig, dass Patienten, die aus dem Krankenhaus entlassen wurden, eine Heimbeatmung erhalten. Eigenständiges Atmen ist nicht möglich und so bedarf es intensiber Pflege und Betreuung. Nicht immer ünernehmen die Krankenkassen die komplette Bezahlung der Pflege.

Kostenübernahme durch die Krankenkasse

  • Angehörige und auch Krankenpfleger sind schnell überfordert, wenn ein Patient zu Hause beatmet werden muss. Für die Heimbeatmung gibt es spezielle Pflegedienste, welche sich auf eben diese spezialisiert haben. Je nach Bedarf genehmigt die Krankenkasse eine bestimmte Anzahl an Stunden, in denen der Patient von einem Pflegedienst betreut wird. Mit anwesend ist immer eine Fachkraft, die sich mit der Heimbeatmung auskennt. Je nach Schwere und Befinden des Patienten kann die Pflege bis zu 24 Stunden täglich genehmigt werden.
  • Geräte und auch andere Materialien, die für den Patienten benötigt werden, sind in der regel sehr teuer. In den meisten Fällen übernimmt aber die Kasse die kompletten Kosten, denn eine Betreuung zu Hause ist in der Regel kostengünstiger als ein langer Aufenthalt und die Pflege im Krankenhaus.
  • Generell bleibt zu sagen, dass die Kosten für eine Heimbeatmung relativ hoch sind. Hinzu kommt, dass der Pflegedienst bezahlt werden muss. Auch das Bett und andere Begebenheiten müssen stimmen. Sie sollten sich daher in aller Ruhe mit Ihrer Krankenkasse auseinandersetzen, um eventuell verdeckten Kosten nicht auf den Leim zu gehen.

Zuständigkeit für die Kostenübernahme

  • Wie bereits erwähnt, übernimmt die Krankenkasse zumeist die Kosten für die intensive Heimbeatmung. Da es allerdings von Patient zu Patient und von Krankenkasse zu Krankenkasse unterschiedliche Regelungen gibt, bedarf es einer genauen Nachfrage bei der jeweils zuständigen Krankenkasse. Oftmals muss einfach ein wenig verhandelt werden, um eine Kostenübernahme zu gewährleisten.
  • Man sollte sich daher zunächst immer an die gesetzliche Krankenkasse wenden, aber auch die Pflegekassen und die Behörden für Soziales und Gesundheit sollten zu Rate gezogen werden. Je nach Situation kann es auch notwendig sein, sich an die Berufsgenossenschaft oder die Haftpflichtversicherung zu wenden.