Heimliche Kalorienbomben, die das Abnehmen erschweren

Bei dem Versuch, die Pfunde purzeln zu lassen, stellen sich uns oft kleine und große Fallen. Wenn man diese Kalorienbomben kennt, kann man sie jedoch locker umgehen und die Diät kann den gewünschten Weg gehen.


Der gute Vorsatz ist da, allein das Resultat lässt zu wünschen übrig. Trotz aller Diätversuche halten sich die überflüssigen Pfunde hartnäckig, anstatt zu purzeln. Psychologische Fallen verführen uns dazu, mehr zu essen, als wir wollen. Oft sind uns die heimlichen Verführer und Kalorienbomben gar nicht bewusst. Doch wer weiß, wo die Gefahren lauern, kann sie geschickt umgehen. Der Feierabend ist oft der Feind aller guten Vorsätze.

In Maßen und in Gesellschaft

  • Tagsüber lenkt der Job vom knurrenden Magen ab, die Motivation, auf das Essen zu verzichten, ist höher. Doch mit dem Abfallen des Drucks am Abend fallen oft auch die Hemmungen. Nun wird ordentlich zugelangt, oft unverhältnismäßig viel.
  • Mehrere kleine Portionen über den Tag verteilt sättigen und machen in der Summe weniger dick als die Schlemmerei am Abend. Dies gilt besonders dann, wenn Sie Ihr Abendessen nicht allein, sondern in geselliger Runde einnehmen. Je interessanter die Gespräche, desto schneller vergisst man, was und wie viel man eigentlich isst.
  • Achten Sie dabei gelegentlich auf ihr Esstempo! Besonders wenn Sie sich einem leckeren Büfett gegenüber sehen. Denn das verführerisch vielfältige Angebot führt dazu, dass man doppelt zulangt. Ein Lösungsansatz gegen die überflüssige Völlerei kann sein, trotzdem alles zu probieren, worauf man Lust hat, aber alles nur in ganz kleinen Mengen.

Klassik zum Essen und Kalorienbomben verschanzen

  • Es klingt vielleicht komisch, funktioniert aber. Entspannende Musik zum Essen macht schlank. Sie führt dazu, dass wir langsamer essen und schneller satt werden. Wer dagegen zum Essen flotte Rhythmen bevorzugt, riskiert, dadurch unbewusst auch schneller und mehr zu essen, als zum Sattwerden eigentlich notwenig ist.
  • Wer Süßes jederzeit griffbereit in der Küche oder im Wohnbereich aufbewahrt, sabotiert sich selbst. Der Verführung durch einen Teller Süßigkeiten widersteht niemand lange. Tests haben auch gezeigt, dass im Schnitt neunmal am Tag zugegriffen wird, wenn die Dickmacher in Griffweite liegen.
  • Muss vorher auch nur eine Schublade geöffnet werden, sinkt die Zugriffszahl bereits auf sechsmal am Tag. Bei höherem Aufwand, beispielsweise dann, wenn ein Stuhl zuhilfe genommen werden muss, um an die Leckereien heranzukommen, greift selbst die größte Naschkatze nur noch dreimal am Tag zu.

Der Appetit, der Snack und der Schlaf

  • Kalorien sind für den Körper nicht gleich Kalorien. So zählen getrunkene Kalorien für den Appetit nicht so wie gegessene. Trotz kalorienreicher Getränke reagiert der Körper also nicht mit verringertem Appetit. Das Gleiche gilt für im Stehen verzehrtes Essen. Die mangelnde Konzentration auf die Mahlzeit führt dazu, dass man sich weniger satt fühlt.
  • Ein Tipp für den Einkauf: Gehen Sie nicht hungrig los! Die leckeren Gerüche, mit denen manche Geschäfte und Imbissstände ihre Kunden locken, regen den Appetit an und verführen dazu, mehr zu kaufen, als Sie ursprünglich vorhatten. Das macht sich nicht nur auf den Hüften, sondern auch im Portemonnaie bemerkbar.
  • Auch diese Diätregel befolgt man gern: Schlafen Sie sich schlank! Schlafmangel verändert die Hormonwerte, Übergewicht wird so begünstigt. Müdigkeit macht außerdem lethargisch und führt zu schlechter Laune. Um das zu kompensieren, wird mehr gegessen.

Lesen Sie auch Abnehmen - der ewige Kampf gegen die Kilos