Heißes Erkältungsbad

Ein warmes Erkältungsbad ist nicht nur nach einem anstrengenden Tag eine Wohltat, auch bei einer Erkältung lindert es die Beschwerden und sorgt für Wohlbefinden.


Nach einem anstrengenden Tag nach Hause kommen, sich ein heißes Bad einlassen und dann in den warmen, weichen Schaumblasen versinken – für gestresste Menschen ist so ein Vollbad eines der angenehmsten Freizeitaktivitäten überhaupt. Es verschafft sofort spürbar ein tiefes Entspannungsgefühl, der ganze Körper wird von angenehmer Wärme durchflutet und die Seele kann aufatmen. Aber auch Erkältete profitieren von den Vorzügen eines heißen Bads. Das warme Badewasser lindert auf sanfte Weise sämtliche Beschwerden; eine verstopfte Nase ist plötzlich frei, Gliederschmerzen treten in den Hintergrund und Kopfweh verschwindet wie auf magische Weise.

Wenn das Badewasser eingelassen ist – ideal ist eine Temperatur von 38 Grad (niemals mehr als 40 Grad) – sollten Sie ein ätherisches Öl hinzugeben, um die Wirkungen des Bads noch zu verstärken. Am besten eignen sich für diese Zwecke Menthol, Eukalyptus, Thymian oder Fichtennadelöl. Etwa drei bis vier Tropfen genügen. Bereits nach einigen wenigen Minuten werden Sie die ersten Effekte der duftenden Zusätze spüren: Sie lösen festsitzendes Sekret aus der Nase und den Bronchien, Schleim kann abgehustet werden, das Atmen fällt wieder leichter. Es gibt auch spezielle Zusätze für das Erkältungsbad in der Apotheke oder Drogerie zu kaufen. 

Nach etwa zehn bis 20 Minuten sollten Sie aus der Wanne steigen und sich ausruhen. Am besten gelingt dies natürlich im Bett, was auch insofern einen günstigen Ruheplatz darstellt, da ein Vollbad schläfrig macht.

Grundsätzlich kann jeder ein Erkältungsbad nehmen, nur bei Fieber sollte darauf verzichtet werden. Denn bei erhöhter Körpertemperatur würde der Körper nur unnötig belastet werden, Kreislaufbeschwerden wären die Folge. Wenn bereits Probleme mit dem Herz bekannt sind, sollte die Wanne nur zur Hälfte mit Wasser gefüllt werden.