Heizkanonen für Öl und Gas: Unterschiede

Heizkanonen dienen heute vielfältigen Zwecken in Industrie, Handwerk, Landwirtschaft und Gartenbau.


Heizkanonen werden heute für viele Zwecke angeboten. Ob sie mit Öl oder Gas betrieben werden, hängt wohl in erster Linie von dem geplanten Einsatzort ab. Derartige Geräte werden in vielen Ausführungen von zahlreichen Lieferanten angeboten und sind sowohl in Baumärkten als auch über das Internet erhältlich. Die Leistungsfähigkeit ist entsprechend dem geplanten Einsatzgebiet sehr unterschiedlich.

Heizkanonen ersetzen elektrische Heizungen
Grundsätzlich kommen solche Geräte überall dort zum Einsatz, wo ein Anschluss für elektrische Heizungen nicht – oder nur aufwändig – zur Verfügung steht. Aber auch dort, wo solche elektrische Heizungen bauartbedingt nicht die richtige Wirkung erzielen würden. Eine der Haupteinsatzgebiete von Heizkanonen sind Landwirtschaft und Gartenbau. Landwirte und Gärtner setzen solche Geräte zum Beheizen von Arbeitsräumen ebenso wie für das Trocknen von Ernteerzeugnissen ein. Auch Ställe werden erforderlichenfalls so beheizt, etwa wenn es darum geht, empfindliche Ferkel oder Küken zu schützen. Im Gartenbau werden Gewächs- und Treibhäuser so beheizt, wobei der Gärtner wert darauf legt, dass möglichst wenig CO2 austritt. Auch beim Sortieren wird auf diese Art Wärme erzeugt.

Ein anderes Einsatzgebiet für diese Geräte sind Baustellen. Wenn es darum geht, Neubauten schnell und nachhaltig zu trocknen, leisten solche Geräte gute Dienste. Bautrockner, die mit Strom heizen, sind vermutlich gleich effektiv, aber im Einsatz deutlich teurer. Auch in „Fliegenden Bauten“ wie Zelten und Hallen für Ausstellungen lässt sich so wohlige Wärme erzeugen. Als weiteres Einsatzgebiet werden Sporthallen genannt, wenn die vom Architekten vorgesehenen Heizungen nicht ausreichen.

Weite Einsatzgebiete in Industrie und Handwerk
Industrie und Handwerk nutzen Heizkanonen für das Beheizen von Lagerräumen, Hallen und Werkstätten. Klempner und Installateure setzen solche Geräte für das Trocknen von Wasserschäden bei Rohrbrüchen ein. Als nützlich werden Heizkanonen auch für das Beheizen von Terrassen, statt der umstrittenen Heizpilze sowohl im Privathaushalt wie in der Gastronomie, genannt.

Soweit erkennbar sind Heizkanonen bislang noch nicht in das Visier von Umweltschützern geraten. Wie die Heizpilze wird natürlich vielfach die Umwelt aufgeheizt. Die Energiebilanz dürfte unbefriedigend sein – gleich ob die Wärme mit Öl oder Flüssiggas erzeugt wird. Und ganz billig sind weder diese Geräte noch deren Verwendung. Bei vielen Einsatzgebieten dürfte zu überlegen sein, ob nicht der nachträgliche Einbau einer stationären Heizung kostengünstiger und energiefreundlicher ist.