Gemütlichkeit, Wärme und heimische Zufriedenheit, doch auch einige Nachteile werden beim genauen Hinsehen deutlich, die Sie beim Heizkassette einbauen beachten sollten
Das Heizkassette einbauen erfolgt in ursprünglich für ein offenes Feuer gedachten Kaminen. Derartige Heizkassetten liefern Spezialfirmen in ganz Deutschland und bauen sie auch ein. Darüber hinaus kann ein geschickter Heimwerker den Einbau in Abstimmung mit dem zuständigen Schornsteinfegermeister auch selbst vornehmen.
Beachten der Vorschriften des Schornsteinfegers beim Heizkassette einbauen
- Ein Kaminfeuer trägt wesentlich zur häuslichen Gemütlichkeit bei. Weil offene Kamine oftmals als nicht ungefährlich angesehen werden, finden zunehmend Heizkassetten Eingang in Häusern und Wohnungen. Diese werden meist mit Holz, mitunter aber auch mit Öl oder Spezialflüssigkeit betrieben.
- In den meisten Fällen arbeiten solche Heizkassetten mit automatisch schließenden Türen, was die Brandsicherheit erhöht. Wesentlich beim Heizkassette einbauen ist, dass diese allein an einen Schornstein angeschlossen werden muss. Andere Öfen oder Heizungen dürfen über diesen Schornstein nicht betrieben werden. Einzelheiten müssen mit dem zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister besprochen werden.
- Möchte man nachträglich eine Heizkassette einbauen, muss dieser auch den Einbau abnehmen. Wichtig ist, dass der Schornstein regelmäßig gereinigt wird. Das wird heutzutage leider sehr vernachlässigt, weil die modernen Heizungen in den Schornsteinzügen keine Rückstände hinterlassen. Nur ein sauberer Schornstein gewährleistet auch störungsfreies Brennen des Kaminfeuers.
Großes Angebot für das Heizkassette einbauen
- Moderne Heizkassetten führt jeder Ofenbauer. Diese sind allerdings selten geworden, da im Zeitalter der zentralen Ölheizungen für dieses alte Handwerk nur noch wenig Bedarf besteht. In Norddeutschland nannte man früher einen Ofenbauer einen „Töpfer“, obwohl er mit der herkömmlichen Töpferei – dem Herstellen und Brennen von Keramik – nichts zu tun hat.
- Wer vor Ort eine solche Heizkassette sucht, wird unter Umständen in Baumärkten fündig. Sonst muss auf die große Auswahl im Internet zurückgegriffen werden. Dort werden Heizkassetten in vielen Formen und Ausführungen angeboten. Der Einbau ist meist schon in der Lieferung durch einen solchen Fachbetrieb eingeschlossen. Es muss aber sichergestellt werden, dass der eigentliche Kamin und die Heizkassette passgenau sind. Deshalb muss der Kamin exakt nach der Heizkassette – deren Maße dafür vorliegen müssen – aufgesetzt werden, entweder durch einen Maurer oder den Heimwerker selbst.
- Bei Heizkassetten entstehen weder Qualm noch unangenehme Gerüche. Der Verbrauch an Feuerungsmaterial – meist Scheitholze – sinkt nachhaltig. Das alles sollte für eine moderne Heizkassette sprechen. Die Heizleistung solcher Heizkassetten wird als gut beschrieben, was allerdings nicht darüber hinwegtäuschen darf, dass auch ein Kamin mit einer solchen Kassette größere Räume nur bedingt erwärmen kann.
- Es verhält sich wie mit dem altehrwürdigen Kachelofen: in unmittelbarer Nähe ist es warm, aber am Fenster beginnt man zuweilen zu frösteln. Wer auf mollige Wärme im ganzen Haus wert legt, kommt um die Zentralheizung nicht herum und sollte auch keine Heizkassette einbauen.