Heizpilz mieten - was ist alles zu beachten?

Bis vor einiger Zeit bezeichnete man alle gasbetriebenen Terrassen-Heizstrahler als Heizpilze, weil sie die typische Form eines Pilzes hatten.


Erst in den vergangenen Jahren drängten auch Heizstrahler in anderen Formen auf den Markt, so dass die alten Heizpilze in vielen Fällen abgelöst wurden, weil das Design nicht so recht überzeugen konnte. Die Heizpilze werden inzwischen auch bei Privatanbietern, zu beispiel für Gartenterrassen immer beliebter. Bevorzugt werden Designerstücke, vielen Gartenbesitzern haben es etwa gerade die Strahler aus Edelstahl angetan. Die meisten Strahler für die Terrasse sind bequem im Handling, leicht im Gewicht und oftmals ist der Reflektor auch stufenlos verstellbar, weshalb viele gerne einen Heizpilz mieten. Übrigens gibt es den Heizpilz auch in klein für den Balkon, hier wird er Tischheizer genannt. Aus der Gastronomie kennt man die Heizpilze bereits seit einigen Jahren, damit hier wird die Außensaison bis in den Herbst verlängert. Das generelle Rauchverbot in Restaurants und Kneipen löste einen richtigen Boom bei den Heizpilzen aus. Immer mehr Cafés und Wirtschaften stellten für die rauchende Kundschaft Heizpilze neben die Außensitzplätze, die für Wärme sorgen.

Heizpilz mieten: die Gas-Heizstrahler
Im Grunde funktioniert der Heizpilz wie ein Gasherd: Eine Flasche wird hineingestellt, angeschlossen und ein Knopf wird gedrückt. Moderne Geräte stoppen die Gaszufuhr beim Umfallen durch eine Sicherung gegen Kippen. Aufgrund der ungewissen Gesetzlage werden allerdings viele von dem Kauf abgeschreckt und es kommt immer häufiger vor, dass Leute sich einen Heizpilz mieten. Wer einen Heizpilz mieten möchte, sollte wissen, dass es inzwischen bereits die ersten Öko-Brenner gibt. Der CO2-Ausstoss und der Gasverbrauch wird dabei um die Hälfte – teilweise sogar bis zu 80 Prozent gemindert. Die Heizstrahler mit Gas schneiden im Vergleich zu Heizstrahlern im Strombetrieb wesentlich besser ab. Konkret wurden die CO2-Emissionen und die Kosten der Energie verglichen, wobei sich die Vorteile bereits im Garten, auf der Terrasse und auf dem Balkon zeigten. Insgesamt kommen über das Jahr gesehen schätzungsweise, bei regelmäßiger Nutzung, 78 Betriebsstunden zusammen.

Heizpilz mieten: der Energiebedarf
Die Klimabilanz von Heizpilzen ist auf den ersten Blick erschreckend, denn bei einer durchschnittlichen Aktivität von 36 Stunden pro Woche, erzeugt der Heizstrahler genauso viel Kohlendioxid wie ein Auto pro Jahr. Bei der maximalen Leistung von etwa 14 Kilowatt stößt der Heizpilz bis zu 3,5 Kilogramm Kohlendioxid pro Stunde aus. Wird er in der Woche 36 Stunden in Betrieb genommen, so sind dies bis zu vier Tonnen im Jahr. Dies entspricht einem Neuwagen, der 20.000 Kilometer im Jahr fährt. Nachdem ein Heizstrahler in der Regel allerdings nur circa 100 bis 150 Stunden pro Jahr in Betrieb ist, ist dies nicht weiter bedenklich. Der hohe Bedarf an Energie ist ein großer Nachteil von Heizstrahlern mit Gas. Oftmals kann der Heizpilz mit einer Flasche Propangas nur etwas über zehn Stunden betrieben werden. Pro Stunde verbraucht ein Heizpilz knapp ein Kilogramm Propangas – eine elf-Kilogramm-Flasche kostet etwa zwischen 15 und 18 Euro. In der Regel kann der Heizpilz jedoch auch mit einer kleinen Flamme betrieben werden.