Heizungsförderung beantragen - so gehts

Wenn Sie eine Heizungsförderung beantragen wollen, sollten Sie sich intensiv informieren - es lohnt sich!


Wenn Sie eine Heizungsförderung beantragen möchten, besteht grundsätzlich die Möglichkeit, auf Angebote des Bundes sowie von Ländern und Gemeinden zurückzugreifen. Der überwiegende Teil beruht jedoch auf bundesweit veranlassten Förderprogrammen. Vor allem die Seiten der Kreditanstalt für Wiederaufbau, stellen sehr umfangreiche Informationen zur Verfügung. Auf Länderebene wurden Institutionen geschaffen, wie beispielsweise in Nordrhein-Westfalen die Energie Agentur, welche für die Vergabe einiger Förderprogramme zuständig sind. Generell ist es jedoch so, dass nur das gefördert wird, was im Interesse der Allgemeinheit ist, da viele der Förderprogramme durch ökologieorientierte Steuern finanziert werden. Dies betrifft in erster Linie die Wärmeerzeugung aus erneuerbaren Energien. Wer eine Heizungsförderung beantragen will, muss sich also über den Umfang der Investition im klaren sein.

 

 

Zuschüsse des Bundes und zinsgünstige Darlehn der Kreditanstalt für Wiederaufbau

  • Beim Heizungsförderung beantragen, können Sie bei der Installation von Pelletkesseln, Pelletöfen und Kombinationskesseln von 5 kW bis 100 kW Nennwärmeleistung und einem Kesselwirkungsgrad von mindestens 90% im Gebäudebestand, die Basisförderung beantragen.

 

  • Wer diese Heizförderung beantragen will, kann insbesondere auch davon profitieren, dass die Förderung 36 Euro je kW beträgt, zudem Mindestbeträge existieren, welche auf jeden Fall ausgezahlt werden. Diese umfassen 2000 Euro je Pelletkessel, 2500 Euro je Pelletkessel mit neu errichtetem Pufferspeicher und je 1000 Euro je Pelletofen mit Wassertaschen.

 

  •  Wenn Sie eine Heizungsförderung beantragen wollen, muss beachtet werden, dass ein Antrag auf Förderung innerhalb von sechs Monaten nach Inbetriebnahme der Anlage erfolgen muss.

 

 

Die neuen Richtlinien zum Marktanreizprogramm vom 15. März 2011

  • Ziel der Richtlinien ist es, eine neue Dynamik in den Markt der wärmeerzeugenden, erneuerbaren Energien zu lenken. Gefördert werden neben Solarkollektoren auch Wärmepumpen und Biomassekessel. Gemäß der neuen Richtlinie wird die Basisförderung für Solarkollektoren zur kombinierten Warm-wasserbereitung und Raumheizung von 90 Euro auf 120 Euro pro Quadratmeter erhöht.

 

  • Nach dem 31. Dezember 2011 beträgt die Förderung wieder 90 Euro. Der bisher befristete Kesselaustauschbonus wird unbefristet verlängert. Der Bonus wird bis zum 31. Dezember 2011, von 400 auf 600 Euro erhöht, betägt danach noch 500 Euro. Der Kombinationsbonus für Solarthermie und Wärmepumpe, alternativ Solarthermie und Biomasse, wird ebenfalls bis zum 31. Dezember 2011 von 500 auf 600 Euro angehoben.

 

  • Die Richtlinie sieht ebenfalls vor, die Förderung von emissionsarmen Scheidholzvergaserkesseln (Biomassekessel), wieder einzuführen. Wenn Sie hier eine Heizungsförderung beantragen wollen, muss die besondere Förderungsbedingung des niedrigen Staubemissionswertes von maximal 15 Milligramm pro Kubikmeter eingehalten werden. Die Förderung von Biogasleistungen entfällt.

 

  • Die Förderung von Wärmepumpen ist hingegen nach der neuen Richtlinie nicht mehr von der Wohnfläche, sondern der Wärmeleistung abhängig. Anträge, welche zwischen dem 04. Mai 2010 und dem 15. März 2011 gestellt wurden, müssen neu gestellt werden. Diese werden dann aufgrund der neuen Richtlinie bewilligt. Anträge können über die Internetseite www.bafa.de gestellt werden.