Heizungsförderung von Bund, Ländern und Kommunen

Durch die Heizungsförderung von Bund, Ländern und Kommunen soll der Gesamtbestand der Wohnungen in Deutschland energetisch saniert werden.


Einer aktuellen Studie zufolge müssten mehr als die Hälfte aller deutschen Wohnungen energetisch saniert werden. Dabei würde es bei rund 40 Prozent wesentlich günstiger sein, diese abzureißen und durch einen Neubau zu ersetzen. Dass es allerdings nicht soweit kommt, verhindert vielerorts schon der Denkmalschutz. In der Vergangenheit ist sowohl hinsichtlich der Heizsysteme, wie auch beim Schutz der Häuser vor Verschwendung von Heizenergie sehr viel falsch gemacht worden. Vor allem alle Öffnungen des Hauses – Türen, Fenster, Zuleitungen, aber auch die Dächer – sind nicht ausreichend davor geschützt, dass hier Wärme ungehindert entweichen kann.

Förderung zeigt erste Erfolge
Während der Wirtschaftskrise hat der Bund mit Programmen zur Heizungsförderung den Anstoß gegeben, dass die Kommunen anfingen darüber nachzudenken, wie Schulen, Sport- und Schwimmhallen oder Verwaltungsgebäude mit weniger Aufwand beheizt werden können. Für diese Programme zur Heizungsförderung haben die Kommunen sehr viel Geld in die Hand genommen und bereits 2010 sind viele solche Gebäude energetisch saniert worden. Diese Maßnahmen zur Heizungsförderung sind noch nicht abgeschlossen und werden im laufenden, aber auch in den kommenden Jahren dem Gewerbe Arbeit sichern.

Heizungsförderung für Neubauten
Soweit im Rahmen der Städtebauförderung Bund und Länder überhaupt noch Geld für die Förderung von Neubauten zur Verfügung stellen, muss sichergestellt werden, dass solche Wohnungen nach den neuesten energetischen Grundsätzen gebaut werden. Allerdings sind die beim Bund dafür zur Verfügung stehenden Mittel – die über die Staatsbank Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) vergeben werden –im Jahre 2001 radikal zusammengestrichen worden. Bei den Ländern sieht es nicht besser aus. Für diesen Teil der Heizungsförderung ist kaum mehr Geld da. Daran wird sich in den nächsten Jahren auch nichts ändern. Nur in Hamburg will die neue sozialdemokratische Stadtregierung Programme auflegen, mit denen der Familienwohnungsbau gefördert wird und bezahlbare Wohnungen für Familien entstehen. Dass solche Neubauten dann auch den Richtlinien zur Heizungsförderung entsprechen müssen, versteht sich.