Heizungsmischer richtig einstellen - Tipps

Wenn die Temperatur des Heizungswassers mit einem Heizungsmischer richtig eingestellt wird, kann man jährlich Geld sparen und die Umwelt entlasten.


Viele Heizungen verfügen über einen sogenannten Heizungsmischer. Wird dieser auf die persönlichen Bedürfnisse eingestellt, kann man im Jahr viel Geld sparen. Zusätzlich fallen unnötige Belastungen für die Umwelt weg.

Was ist der Heizungsmischer?
Dies ist ein Regler für die Temperatur des Heizwassers und ist im Heizungsvorlauf eingebaut. Durch Hinzufügen von kühlerem Rücklaufwasser wird die Vorlauftemperatur geregelt. Die Vorlauftemperatur regelt die Temperatur des Wassers, welches durch den Heizungskessel in die Heizkörper in den einzelnen Räumen fließt und diese schließlich erwärmt. Die Vorlauftemperatur richtet sich nach der Außentemperatur, wenn die Heizung über eine außentemperaturgeführte Heizregelung verfügt und liegt bei 35 bis 70 Grad. Wird der Heizungsmischer in den Rücklauf der Heizung eingebaut, hebt er durch das Hinzufügen von wärmerem Vorlaufwasser die Rücklauftemperatur an. So kann Bildung von Kondenswasser verhindert werden.

Wie stellt man den Heizungsmischer richtig ein?
Am Brenner sollten verschiedene Schalter angebracht sein, mit denen man die Heizung ein- und ausschalten, den Modus und die Temperatur einstellen kann, sowohl für Warmwasser, als auch für das Heizwasser. Die einzelnen Regler sind mit Symbolen und Zahlen versehen. Hier ist der Heizungsmischer meist mit Zahlen oder einer blauen und roten Linie zur Orientierung für die Regulierung versehen. In der jeweiligen Anleitung für die Heizungsanlage steht, welcher Einstellung welche Gradanzahl entspricht. Je nachdem wie warm der Raum und das Warmwasser sein soll, kann dies nun eingestellt werden. Sinkt die Temperatur im Kessel unter die eingestellte Temperatur, heißt der Kessel das jeweilige Wasser auf. Daher sollte es nur so hoch eingestellt werden, wie es wirklich benötigt wird. Es bringt nichts, wenn an der Heizung eine hohe Temperatur eingestellt wird, aber die Heizkörper nur halb aufgedreht sind oder zum Warmwasser kälteres Wasser gemischt wird.

Geld sparen
Das ständige Aufheizen verbraucht Energie und damit Geld. Ist ein Thermostat in der Wohnung oder ein anderes Gerät an der Heizung vorhanden, an dem durch eine Zeitschaltuhr der jeweilige Bedarf mit den entsprechenden Zeiten eingestellt werden kann, können Zeiten, in denen man abwesend ist, auf weniger Verbrauch gestellt werden. So kann bei Berufstätigen die Heizung und das Warmwasser so programmiert werden, dass sie eine Stunde vor dem Aufstehen anspringt, wenn das Haus verlassen wird, dann in den Ruhezustand wechselt und eine Stunde vor der Rückkehr wieder anspringt. Gleiches kann für die Nacht durchgeführt werden. So muss der Heizungsmischer nicht jedes Mal neu eingestellt werden.